Auftraggeber
STEAG AG, Essen
ERM Lahmeyer International GmbH

Wichtige Daten
Fläche: ca. 22 ha
Volumen: 4,0 Mio. m³

Leistungen / Objektplanung
Vermessung
Ausschreibung und Überwachung von geologischen Baugrunderkundungen, Erstellung von Standsicherheitsbetrachtungen und Variantenuntersuchungen hinsichtlich Abdichtungssystemen, Ausbildung der gesamten Deponie, Verfüllabschnitten der Deponie und Sickerwasserbehandlung, Erstellung eines Basic Engineering und eines Detail Engineering

Kosten
ca. 13,0 Mio. EUR

Deponie Adana, Türkei

 

Die STEAG AG, Essen, baute am Standort Iskenderun ein Kohlekraftwerk. Das Kraftwerk ging Anfang 2003 in Betrieb. Durch die Stromerzeugung im Kraftwerk fallen stündlich ca. 60 Tonnen Steinkohleflugasche und
ca. 22 Tonnen Gips an. Der Gipsanfall unterteilt sich in
ca. 19 Tonnen Gips und ca. 3 Tonnen Gipsschlamm. Diese Abfälle der Stromerzeugung sind auf einer Deponie auf dem Gelände des Kraftwerkes zu entsorgen. Für die Planung (Bautechnik) der Deponie wurde die SEHLHOFF GMBH vom Hauptauftraggeber ERM Lahmeyer International beauftragt. Das Kraftwerk ist für eine Laufzeit von
16 Jahren ausgelegt. Während der gesamten Laufzeit des Kraftwerkes ist parallel die Deponie zu betreiben. Da die Möglichkeiten der Verwertung besteht, war die Planung bzw. der Bau der Deponie so zu gestalten, dass der Abfalleinbau in jedem Verfüllstadium mit einem minimalen Aufwand an ergänzender Profilierung beendet werden kann. Der Bau der Deponie war in drei Abschnitte einzuteilen.

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