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Kläranlage Lalling

Die Gemeinde Lalling hat die bestehende Scheibentauchkörperkläranlage auf 2.600 EW mit Nitrifikation und Denitrifikation ausgebaut. An die Einleitung des gereinigten Abwassers in den Ranzinger Bach wurden aufgrund des Perlmuschelvorkommens höhere Anforderungen gestellt. Aus einem Planungswettbewerb heraus entstand als Vorzugslösung der Bau einer Belebungsanlage mit gemeinsamer Schlammstabilisierung in einem Kombibecken mit außenliegendem Belebungsbecken und innenliegendem Nachklärbecken. Die Schlammspeicherung erfolgt in zwei Schlammsilos mit je 475 m³ Volumen. Ferner wurde ein neues Betriebsgebäude mit Aufenthalts- und Schaltraum, WC, Umkleideraum, Dusche, Labor und Werkstatt gebaut. In das Betriebsgebäude integriert wurden ein Rechen- und Sandfangraum. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt mittels Abwasserwärmenutzung. Für die Mischwasserbehandlung wurde das bestehende Regenüberlaufbauwerk durch ein Regenüberlaufbecken als Fangbecken mit V = 280 m³ ersetzt.

Die Planung der erforderlichen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurde durch die SEHLHOFF GMBH erstellt.

 

Fakten / Zahlen

Auftraggeber
Gemeinde Lalling

Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Örtliche Bauüberwachung
Vermessung
Mischwasserbehandlung Überrechnung nach DWA - A 128

Kosten
ca. 2,0 Mio. EUR

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