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BAB A 9 Nürnberg - München Seitenstreifenfreigabe zwischen Allershausen und Autobahndreieck Holledau

Die Bundesautobahn A 9 Nürnberg - München stellt für den Straßenverkehr in Bayern die wichtigste Nord-Süd-Achse dar und ist bereits heute eine der am stärksten befahrenen Autobahnen Deutschlands. Da nach einer vorliegenden Verkehrsprognose das Verkehrsaufkommen auch zukünftig weiter ansteigen wird, plante die Autobahndirektion Südbayern zwischen Allershausen und dem Autobahnkreuz Holledau in einem weiteren Teilbereich die temporäre Freigabe der vorhandenen Seitenstreifen als Sofortlösung zu realisieren (Bauabschnitt II-1 - Nord).

Dieser Abschnitt erstreckt sich in nördlicher Fahrtrichtung von Str.-km 481,250 bis Str.-km 497,555. Die bauliche Umsetzung des oben genannten Projektes erfolgte unter äußerst straffen zeitlichen Vorgaben. Daher wurde vorgesehen, dass die Bauarbeiten größtenteils im 24 h-Betrieb und 7 Tage pro Woche durchgeführt wurden.

 

Projekt wurde fertiggestellt

Die Bauarbeiten wurden termingerecht zum 2. Oktober 2014 beendet. Seit Sonntag, 12. Oktober 2014 ist die Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen komplett abgebaut. Somit konnte die Baumaßnahme in Rekordzeit und planmäßig abgeschlossen werden.

Im nächsten Jahr wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung München nach dem gleichen System erneuert und für die Seitenstreifenfreigabe vorbereitet.

 

ZDF-Reportage "Die Staumacher", A 9

Am Sonntag, 21. September 2014 zeigte die "ZDF.reportage" den Bericht "Die Staumacher". Bei dem Bericht wurde hinter die Kulissen der Großbaustelle A 9 vor München geblickt und zeigt, wie hart der Job der "Staumacher" ist: 24 Stunden am Tag, Maloche rund um die Uhr.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2238824/Die-Staumacher

 

Minister Herrmann besichtigt Nachtbaustelle der A 9

Anfang August informierte Bau- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei einem Besuch an der Nachtbaustelle am Autobahnparkplatz Eichfeld über das aktuelle Baugeschehen an der Großbaustelle A 9 zwischen Allershausen und dem Autobahndreieck Holledau. Der Autobahnabschnitt werde mit einer Anlage zur temporären Seitenstreifenfreigabe in Spitzenverkehrszeiten ausgestattet, um die Stauanfälligkeit zu minimieren, so der Minister. Auf diese Weise wird die stark belastete Autobahn, die täglich von bis zu 150.000 Fahrzeugen frequentiert wird, bis zum geplanten achtstreifigen Ausbau deutlich entlastet.

Parallel zum Fahrbahnausbau werde die fast 40 Jahre alte Autobahn einschließlich aller Brücken und Entwässerungsanlagen generalsaniert, erläuterte Herrmann weiterhin. Dazu zählen Maßnahmen wie die Verstärkung mindertragfähiger Standstreifen, die Erneuerung der Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen, die Verlegung von Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen sowie die Anlage von 24 Nothaltebuchten für Pannenfahrzeuge. Abschließend wird ein Lärm mindernder Belag über die gesamten Fahrbahnflächen aufgetragen.

Für die komplette Umsetzung ist eine sehr straffe Bauzeit von nur sechs Monaten - von Mai bis Oktober 2014 - vorgesehen. Damit das zügig und dennoch möglichst störungsfrei für den Verkehr möglich ist, wird zwischen Neufahrn und Holledau rund um die Uhr gebaut. In der Nacht werden vor allem Baumaßnahmen durchgeführt, die aufwendige Anlieferungen und Abtransporte mit sich bringen, beispielsweise der Abtransport von Fräsmaterial oder die Anlieferung und der Einbau von Asphalt. Zwar erhöhen sich dadurch die Baukosten um bis zu 25 Prozent, berichtet Minister Herrmann, doch die eingesparten Staukosten rechtfertigen diese Mehrkosten. Die erreichte Umsetzung der Baumaßnahme entspricht dem vorgegebenen Zeitlimit. 2015 wird dann die Fahrbahn in Richtung München ertüchtigt.

Beitrag von intv zum Besuch des Ministers:
http://www.intv.de/mediathek/video/nachtbaustelle/#.U-HgwmNfZnU

 

Aktuelles Baugeschehen

Gemäß Vorgabe der Autobahndirektion Südbayern erfolgt die Realisierung des Bauvorhabens in zwei Phasen unter ständiger Aufrechterhaltung einer dreispurigen Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen. Gegenwärtig befindet sich das Bauvorhaben in der 1. Bauphase, die entsprechend Bauzeitenplan in KW 31 abzuschließen ist. Im Zeitraum dieser Phase 1 werden die Fahrstreifen 2 und 3, die Mittelstreifenentwässerung sowie die passiven Verkehrssicherheitseinrichtungen saniert und den aktuellen Verkehrsverhältnissen angepasst. Gleichzeitig erfolgt eine Verbreiterung der Gesamtfahrbahn. Aufgrund des erreichten Bautenstandes konnte bereits in der KW 28 der Teilabschnitt bis zur Anschlussstelle Pfaffenhofen für den Verkehr frei gegeben werden.

Nach der Umlegung des Verkehrs auf den in der Phase 1 sanierten Teil der Richtungsfahrbahn Nürnberg beginnen die Arbeiten für die Bauphase 2, in der ein grundhafter Ausbau des Standstreifens und des 1. Fahrstreifens vorgenommen wird.

Die Arbeiten am Gesamtvorhaben liegen im Terminplan, so dass von einer termingerechten Fertigstellung ausgegangen werden kann. Das Kostenvolumen liegt gegenwärtig bei ca. 20,23 Mio EUR.

 

Fakten / Zahlen

Auftraggeber
Autobahndirektion Südbayern

Leistungen
Örtliche Bauüberwachung

 

ZDF-Bericht "Die Staumacher"
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2238824/Die-Staumacher

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