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Deponie Spitzlberg

Der Landkreis Landshut betreibt ca. 6 km nördlich der Stadt Landshut in einer ehemaligen Sand-/Kiesgrube die Reststoffdeponie Spitzlberg. Das Areal für die zu betrachtende Reststoffdeponie erstreckt sich in Ost-West-Richtung auf ca. 450 m, in Nord-Süd-Richtung auf ca. 250 m und umfasst eine Grundfläche von rund 8,35 ha. Die Deponie ist in Ost-West-Richtung in drei Bauabschnitte (BA I - III) eingeteilt. Die Grubentiefe beträgt gegenüber dem umliegenden Gelände auf der Nordseite bis zu 30 m.

Auf großen Teilen der gesamten ehemaligen Kiesgrubensohle wurde Abbruch- und Aushubmaterial (Auffüllmaterial) ohne besondere Verdichtung eingebaut.

BA I
Der BA I weist eine Fläche von rund 1,8 ha auf, diese Fläche wurde gemäß den Vorgaben der TA-Siedlungsabfall abgedichtet. Die Steilböschung als Übergang vom BA I zum BA II wurde mit einer Kunststoffdichtungsbahn abgedeckt.

BA II
Die Basisabdichtung ist nach DepV auszubilden. Da keine geologische Barriere vorliegt ist eine 1 m dicke technische Barriere zu errichten. Über dieser Schicht wird die Basisabdichtung mit einer Mächtigkeit von 50 cm aufgebracht. Anschließend folgt die Konststoffdichtungsbahn (gemäß Vorgaben BAM) sowie die 50 cm dicke Drainnageschicht.

 

Einweihung der Deponie Spitzlberg

Am Montag, 26. Januar 2015 wurde die neue Deponie eingeweiht. Gemeinsam durchschnitten Sachgebietsleiter Gernot Geißler, Projektleiter Christian Düsel (SEHLHOFF GMBH), Georg Westermeier (Landratsamt Freising), Vizelandrat Jakob Schwimmer (Landkreis Erding), Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger, Landrat Peter Dreier (Landkreis Landshut), Oberbürgermeister Hans Rampf (Stadt Landshut), Vizebürgermeister Bernhard Pritscher (Ergolding), Betriebsleiter Wolfgang Thoma und Tiefbauabteilungsleiter Christian Nagl das Absperrband.

 

Fakten / Zahlen

Auftraggeber
Landratsamt Landshut

Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Örtliche Bauüberwachung
Vermessung
Bodenmechanik
Erd- / Grundbau

Kosten
ca. 5,2 Mio. EUR

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