6. Niederbayerischer Brandschutztag

6. Niederbayerischer Brandschutztag

6. Niederbayerischer Brandschutztag

Brandschutz im Holzbau am 17. September 2020

Die Corona-Pandemie fordert in diesen Tagen unser aller Zoll. Dennoch ist es wichtig, positiv in die Zukunft zu blicken. Denn trotz der aktuellen Situation ist der Brandschutz ein wichtiger Sicherheitsbestandteil von Gebäuden und deren Nutzung. Wir sind guter Hoffnung, Ihnen unsere Veranstaltung – unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheitsvorkehrungen – auch in diesem Jahr anbieten zu können. Die SEHLHOFF GMBH beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beim Bau und Betrieb von Gebäuden. So ist es nur konsequent, dass sich der diesjährige Brandschutztag am Donnerstag, 17. September 2020,  mit dem Thema „Brandschutz im Holzbau“ beschäftigt.

Mit Herrn Stinglwagner haben wir zum wiederholten Male einen erfahrenen Brandschutzpartner an Bord. Er wird uns mit seiner Fachexpertise über die Grundlagen des Themenschwerpunkts „Brandschutz im Holzbau“ informieren. Viele sanierungsbedürftige Gebäude wurden teilweise in Holzbauweise errichtet. Bei der Planung entstehen häufig komplexe Aufgaben und so freut es uns, dass wir Herrn Professor Geburtig gewinnen konnten, der uns die besonderen brandschutztechnischen Herausforderungen bei Bestandsgebäuden mit Holzkonstruktionen näher bringt.

Die vielfältige Anwendung des Baustoffes Holz bei Neubauten war in der Vergangenheit durch viele brandschutztechnische Auflagen stark eingeschränkt, beispielsweise bei mehrgeschossigenv Gebäuden. Dies hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und Herr Engel – wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion an der TU München – hat unter anderem an diesem Thema geforscht. Seine Erkenntnisse zu diesem Sachverhalt und weiteren Neuerungen werden in seinem Vortrag erläutert.

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    Veranstalter / Organisation
    SEHLHOFF GMBH, INGENIEURE + ARCHITEKTEN
    Schönaustraße 36, 84036 Landshut
    Telefon 0871 430940-0
    Telefax 0871 430940-599
    brandschutztag@sehlhoff.eu
    www.sehlhoff.eu

    Veranstaltungdatum
    Donnerstag, 17. September 2020

    Veranstaltungsort
    InnovationsFabric, Schönaustraße 36, 84036 Landshut

    Die Teilnahmegebühr beträgt 195,00 EUR (zzgl. MwSt.) pro Person. Darin enthalten sind: Seminarunterlagen, Verpflegung in den Pausen, Mittagsbuffet. Eine Rechnung über die Gebühr erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung.

    Für den Inhalt des Seminars wird keine Haftung übernommen. Der Veranstalter behält sich vor, bei einer zu geringen Anmeldezahl (< 50 Teilnehmer) das Seminar abzusagen. Bereits entrichtete Teilnahmegebühren werden zurückerstattet. Ein Recht auf Schadensersatzzahlungen ist ausdrücklich ausgeschlossen. Der Veranstalter weist darauf hin, dass der Teilnehmer ein 14-tägiges Widerspruchsrecht besitzt. Danach ist eine kostenfreie Stornierung bis 15 Werktage vor Beginn der Veranstaltung und ausschließlich schriftlich möglich. Danach wird auch bei Nichterscheinen die gesamte Teilnahmegebühr fällig.

    Datenschutz und Datenpflege: Der Teilnehmer erklärt sich mit seiner Unterschrift damit einverstanden, dass der Veranstalter die von ihm freiwillig übermittelten personenbezogenen Daten elektronisch speichert und ausschließlich zum Zweck der Seminarabwicklung sowie im Hinblick auf die Information des Teilnehmers über zukünftige Seminarangebote des Veranstalters erhebt, verarbeitet und nutzt. Eine Weitergabe an unbeteiligte Dritte zu privaten oder gewerblichen Zwecken wird ausgeschlossen. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie im Rahmen der Veranstaltung in Bild und/oder Wort aufgenommen und die Aufzeichnungen Ihrer Person ohne Anspruch auf Vergütung auf Internetseiten und/oder Druckunterlagen des Veranstalters und Dritten veröffentlicht werden.

    Sie sind gemäß Artikel 15 DSGVO jederzeit berechtigt, gegenüber der SEHLHOFF GMBH um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Gemäß Artikel 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber der SEHLHOFF GMBH die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen. Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und die erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen. Sie können den Widerruf entweder postalisch, per E-Mail oder per Fax an die SEHLHOFF GMBH übermitteln. Es entstehen Ihnen dabei keine anderen Kosten als die Portokosten bzw. die Übermittlungskosten nach den bestehenden Basistarifen.


    Baukunst der Gegenwart und der Zukunft

    Was wäre die Welt ohne Architektur und die Baumeister früherer Zeit? Architektur verändert seit Tausenden von Jahren die Wahrnehmung unserer Umgebung, organisiert unser Miteinander und transportiert Weltanschauungen. Baukünstler vergangener Zeiten hinterließen uns gemeißelte Geschichtsbücher, heutzutage hingegen leidet die Baubranche unter einer verzerrten öffentlichen Wahrnehmung. Gleichzeitig befindet sie sich in einer so hervorragenden Situation wie seit Jahrzehnten nicht mehr – es wird Zeit, umzudenken (nachzulesen im Schreiben der SEHLHOFF-Geschäftsleitung).

    Zum Thema Wertschätzung im Bauwesen

    Die römischen Aquädukte

    Wer bereits in Rom war, der muss unweigerlich über die architektonischen Meisterleistungen der Bauleute vergangener Zeit staunen.
    Die römischen Aquädukte gehören dabei zu den erstaunlichsten Errungenschaften der antiken Baukunst, obwohl die Versorgung über Wasserleitungen bereits vor den Römern bekannt war.
    Die Römer bauten Aquädukte, um Wasser von einer Quelle bis in das rapide wachsende Rom führen zu können,- ohne Wasser hätte Rom nie zur mächtigsten Metropole der Welt wachsen können. Hunderte Millionen Liter waren tagtäglich für diesen beispiellosen Aufstieg nötig.

    Die Aqua Virgo ist einer der elf Aquädukte, die die Stadt Rom in der Antike mit Wasser versorgten, und der einzige, der bis heute ununterbrochen in Betrieb ist – ein phänomenales Beispiel für nachhaltige Baukunst, von niemandem so perfektioniert wie von den Ingenieuren aus der Tiberstadt.

    Schon beim Bau eines Aquädukts wurden von den römischen Ingenieuren Vorkehrungen zur späteren Wartung vorgenommen. So bauten sie Schächte mit Einstiegsluken, um an die unterirdischen Teile der Konstruktion zu gelangen. Selbst eine temporäre Umleitung des Wassers war möglich. Am imposantesten sind die oberirdischen Aquädukte anzusehen, die jedoch nur einen kleinen Anteil der Fernleiter ausmachten. Der weitaus größere Teil verlief unterirdisch, zum Schutz vor Feinden, aus ökonomischen Gründen und nicht zuletzt, um den Kanal vor Wind und Wetter zu bewahren.

    Die Golden Gate Bridge

    Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass es einmal eine Zeit vor der Golden Gate Bridge gegeben hat. Sie ist nicht nur ein technisches Meisterwerk – auch ihre Eleganz und Schönheit hat sie weltberühmt gemacht. Dabei war das Projekt zu Anfang äußerst umstritten, nicht zuletzt aus Angst vor Erdbeben. Es brauchte einen kühlen Finanzier und einen heißblütigen Visionär, um die ikonische Brücke tatsächlich zu verwirklichen.

    Und die Konstruktion ist einmalig: auf einer Gesamtlänge von 2.727 Metern passieren jährlich mehr als 40 Millionen Autos die Brücke. Das charakteristische „International Orange“, anfangs nur ein Provisorium zum Schutz vor Korrosion, gefiel den Einheimischen so gut, dass es bis heute dabei geblieben ist. Die längste ist sie schon lange nicht mehr, sicherlich aber eine der schönsten Brücken der Welt. Sie vervollständigt nicht nur die Landschaft, sie verbindet Land, Himmel und Meer

    Der erste Entwurf, der Ende der 20er Jahre vorgelegt wurde, ist glücklicherweise nicht verwirklicht worden. So bezeichneten ihn zeitgenössische Kritiker als „eine nach unten hängende Rattenfalle“. Der Entwurf wurde zurückgezogen und von Spezialisten durch einen neuen, besseren ersetzt. So entsprach die markante Form der Pfeiler nicht nur dem damaligen Zeitgeschmack, sondern gilt auch heute noch als modern – 1995 wurde die Brücke sogar zu einem modernen Weltwunder erklärt.
    Fast täglich ist eine Kolonne von Fachleuten mit Pinseln und Sprühgeräten im Einsatz, um Rost und Abnutzung zu bekämpfen und die Brücke in Stand zu halten. Nicht zuletzt deswegen ist Golden Gate Bridge eine der wichtigsten Attraktionen San Franciscos und noch immer die meistfotografierte Brücke der Welt.

    Die Elbphilharmonie

    Sie hat Schlimmes erlebt: Bauverzögerungen, Kostensteigerungen, Krisen und sogar einen einjährigen Baustopp. Trotz weltweiter Begeisterung wird die Elbphilharmonie vermutlich noch eine geraume Zeit die Erzählung als Pannen- und Prachtbau aushalten müssen.
    Dabei ist mit der „Elbphi“ ein Hightech-Gebäude entstanden, in dem modern und nie dagewesene Technologien bis an die Grenze des Denkbaren ausgereizt werden. Die Raumkonzepte sind von Fußballstadien abgeschaut und vom Shakespear‘schen Rundtheater inspiriert – für das Versprechen akustischer Demokratie.
    Aber auch das Außenbild fügt sich in die hamburger Kulisse. Mal solide, mal verflüssigt, mal grau, eben wie das Wetter. Ein architektonisches Kunststück, denn kaum eine Fassade solidarisiert sich so sehr mit seiner Umgebung.
    Die Elbphilharmonie steht für vieles, was über den Hamburger Horizont hinausreicht. Sie ist ein Bauwerk, das für Technik, Kultur und den Willen, wider anfänglicher Kritik Bedeutendes zu erschaffen, steht.

    Die Plaza ist der zentrale Platz der Elbphilharmonie. Von hier aus sind sämtliche Konzertsäle, das Hotel, die Wohnungen sowie Restaurants und Shops zugänglich. Gleichzeitig fungiert sie als Aussichtsplattform über den Hafen und die Stadt Hamburg.
    Superlativ um Superlativ: Die Rolltreppe der Elbphilharmonie verfügt über ein vielfaches an Leistung gegenüber gewöhnlicher Kaufhausrolltreppen. Steht auf jeder der fast 200 Stufen ein Erwachsener, müssen die vier Antriebe immerhin etwa 15 Tonnen bewegen. Dabei ist die „Tube“,- übrigens die längste, freistehende Rolltreppe Deutschlands – so konstruiert, dass niemals von einem ihrer Enden zum anderen gesehen werden kann: Ein Wunderwerk der Rolltreppentechnik.

    Die „neue“ Frankfurter Altstadt - ein Jahrhundertprojekt

    Einst erstreckte sich eine der schönsten und größten zusammenhängenden Fachwerkstädte des Landes im Frankfurter Stadtzentrum, ehe sie im Zweiten Weltkrieg beinahe völlig zerstört wurde.
    Das nicht unumstrittene Projekt dessen Wiederaufbaus stellte sich keiner geringeren Herausforderung, als der Stadt ein Stück Heimat zurückzugeben. Anhand historischer Foto- und Kartenmaterialien, mit Hilfe alter Werkstoffe, handwerklichem Können und liebevoller Detailtreue wurden nach und nach die charmanten Stadthäuser rekonstruiert,- und das nach neuesten Bauvorschriften. Die Geschichte und die Gegenwart der Stadt treffen hier aufeinander. So ist die neue Altstadt nicht nur Identitätsanker für die Bewohner Frankfurts, sondern auch ein Anziehungspunkt für viele internationale Gäste geworden.
    Selten werden historische Spuren so einmalig und emotional sichtbar wie hier. Mit diesem Projekt bekam Frankfurt sein Herz zurück.

    Auf rund 7.000 Quadratmetern entstanden 35 historische Häuser, 15 davon Rekonstruktionen und 20 den alten Fachwerkbauten nachempfundene Gebäude, das sind 75 Wohnungen und 30 Werbeflächen – ein kaum zu meisternder Spagat. Doch trotz des historischen Bezugs ist ein überaus modernes Viertel entstanden: von der stadträumlichen Vernetzung über die verkehrliche Erreichbarkeit des autofreien Wohngebietes bis zu den unter der Bebauung liegenden Tiefgaragen wurde jeder Planungsaspekt diskutiert und gelungen umgesetzt. Ein wichtiges Stück Stadtreparatur ist gemeinsam mit SEHLHOFF erfolgreich umgesetzt worden und dient nun mitunter, ungeachtet seines zurückblickenden Altstadt-Namens, als Vorbild für neuentstehende Stadtbereiche.

    Wir sind Wertschätzer einer eindrucksvollen Baukunst

    Baumeister verändern die Welt seit Jahrtausenden maßgeblich. Die Welt und die Baubranche entwickeln sich weiter: Sie werden digital, komplexer und noch anspruchsvoller. Wir sind stolz auf eine spektakuläre Baukunst in Deutschland – Wir sind Wertschätzer. Bauen schafft Lebensräume aus der Leidenschaft zum Beruf. Bauen ist Kunst. Die Baubranche arbeitet mit moderner Technik und hat anspruchsvolle Ziele. Bauwerke sind in Stein gemeißelte Geschichtsbücher – gestalten wir aktiv unsere Zukunft! Wir können stolz sein auf unsere Bauwerke. Wir sind Wertschätzer einer eindrucksvollen deutschen Baukunst.


    Mitarbeit Studie "Digitale Transformation im deutschen Mittelstand"

    In einer im Auftrag von Siemens Deutschland durchgeführten Trendstudie wurde die Zukunftsfähigkeit des Deutschen Mittelstands kritisch hinterfragt. Ebenso wurden Empfehlungen ausgesprochen, wie die Digitale Transformation gelingen kann. Die zentrale Kernaussage "Der Mittelstand im Jahr 2030 wird nichts mehr mit dem im Jahr 2017 gemein haben" zeugt von  notwendigen Veränderungen, die angestoßen werden müssen. Karsten Sehlhoff und Martin Hutzler von der SEHLHOFF GMBH wurden als Experten befragt.


    PKM-Sommerfest 2018

    Das Sommerfest des Vereins zur Förderung der Arbeit des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fand in diesem Jahr am 3. Juli 2018 in Berlin statt. Jeweils in der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vor der parlamentarischen Sommerpause eröffnet der PKM-Vorsitzende Christian Freiherr von Stetten mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das traditionelle Sommerfest mit rund 2.000 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien.

    Karsten Sehlhoff und Dr. Barbara März konnten sich im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und MdB Florian Oßner zum Thema Digitalisierung am Bau austauschen.


    Fachvortrag

    Fachvortrag "BIM 5D-Pilotprojekt"

    Die von der RIB Software SE am 28. Juni 2018 veranstaltete Fachtagung in Mariakirchen beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem Thema BIM.

    Vor rund 60 Anwendern aus dem Fachbereich Tiefbau erläuterte SEHLHOFF-Mitarbeiter Andreas Geißer seine praktischen Erfahrungen aus der aktiven Arbeit mit der BIM-Methode. Der erfahrene Straßenplaner zeigte die mannigfaltigen Möglichkeiten, aber auch die derzeitigen Grenzen von BIM auf.


    Fachvortrag

    Fachvortrag "Digitale Transformation"

    Ende Juni 2018 veranstaltete die RIB Software SE, einer der führenden Anbieter von Softwarelösungen für die Baubranche, einen Fachtag in Mariakirchen. Am Nachmittag ging es in einem bewusst klein gehaltenen Kreis von nur 15 geladenen Geschäftsführern um die Digitale Transformation in Unternehmen. In seinem Vortrag erörterte Martin Hutzler, Mitglied der Geschäftsführung der SEHLHOFF GMBH und Experte in Sachen Digitalisierung, die zentrale Bedeutung des für die Unternehmenszukunft entscheidenden Themas. An der Digitalisierung sowie den darausfolgenden Veränderungen kommt kein Unternehmen vorbei. Aufgrund der fundamentalen Auswirkungen und der damit einhergehenden Wichtigkeit ist die Digitale Transformation zu 100 % Chefsache.


    Fachvortrag "Changemanagement"

    Als Kompetenznetzwerk für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft veranstaltete der buildingSMART e. V. bereits seinen 16. Anwendertag, der mit 550 Teilnehmern sehr gut besucht war.

    Martin Hutzler, Innovationsmanager der SEHLHOFF GMBH, referierte in seinem Vortrag "Changemanagement" über die erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen im Unternehmen. Hutzler berichtete aus seinem breiten Erfahrungsschatz über realisierte Innovationsprojekte wie BIM-Implementierung und Arbeitsplatz-Virtualisierung. Dabei betrachete er unter anderem die Aspekte Veränderungen erzeugen Widerstand, Motivation, Projektleitung, Unternehmenskultur und Zeit.

    Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist über folgenden Link aufrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=e_U-TTkbrs8


    Erfolgreiche BIM-Veranstaltung an der HTWK Leipzig

    Erfolgreiche BIM-Veranstaltung an der HTWK Leipzig

    Erfolgreiche BIM-Veranstaltung an der HTWK Leipzig

    Die SEHLHOFF GMBH, INGENIEURE + ARCHITEKTEN lud zu einer Fachtagung mit hochkarätigen Referenten ein. Die Arbeitsmethode BIM (Building Information Modeling) wird als digitale Revolution die Baubranche gravierend verändern. Doch welche Chancen und Herausforderungen verbergen sich hinter dem einfachen Begriff BIM? Welche Möglichkeiten bietet die Methode und welche Vorteile bringt BIM Auftraggebern, Architekten, Planern und Bauausführenden schon jetzt und in der nahen Zukunft?

    Diesen Fragen gingen erfahrene Referenten aus Politik, Praxis und Lehre in einem halbtägigen Fachforum nach. Bereits zum zweiten Mal lud die SEHLHOFF GMBH zu einer Fachveranstaltung diesmal am 10. April 2018 an die HTWK Leipzig ein, bei der hochkarätige Referenten dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven vor einem zahlreich erschienenen Fachpublikum schilderten.

    Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Berichterstatter für den Bereich BIM, beleuchtete die aktuelle Situation aus Sicht der Politik – speziell nach den gerade abgeschlossenen schwierigen Koalitionsverhandlungen.

    Martin Hutzler von der SEHLHOFF GMBH demonstrierte anschließend einige Praxisbeispiele der BIM-Anwendung. „BIM beinhaltet vor allem die prozessuale Zusammenarbeit, die beim Projektstart gemeinsam definiert werden soll“, erklärte Martin Hutzler weiter, „und somit ist es eine kooperative Planungsmethode mit dem Ziel, zunächst digital zu planen, um dann real zu bauen“. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele zeigte Hutzler die Unterschiede zur konventionellen Planungsmethode auf und wies auch auf mögliche Stolpersteine bei BIM-Projekten hin.

    Der folgende Vortrag widmete sich der zunehmenden Wichtigkeit von Daten und insbesondere Datenanalysen. Meist sind deren Auswertungen auf die jeweilige Ausgangsapplikation beschränkt (Dateninseln). FITiN löst diese Beschränkung auf und greift über Konnektoren auf unterschiedlichen Datenquellen zu, um gesamtheitliche bzw. übergreifende Auswertungen zu erhalten, ohne die Ausgangsdaten bzw. -anwendung zu verändern.

    Prof. Möller stellte das Lehrmodul „Digitalisierung im Bauwesen“ der HTWK vor. Studenten arbeiten dabei im Zuge ihres Masterstudiengangs in einem BIM-Projekt fakultätsübergreifend zusammen und erstellen die Ausführungsplanung eines Gebäudes mit der BIM-Methodik.

    Abschließend öffnete der Zukunftsforscher Kai Gondlach einen interessanten Blick in die Zukunft der Arbeitswelt. In seinem zutiefst beeindruckenden Vortrag zeichnete er Visionen, die laut eigenen Angaben in den letzten 10 Jahren auch zu 80 % zutreffend waren.

    Nach jedem Vortrag sowie in der kurzen Pause als auch beim abschließenden Get-together blieb ausreichend Zeit für intensive Gespräche mit den kompetenten Referenten, die von den zahlreichen Teilnehmern reichlich genutzt wurde. Neben einer disziplinübergreifenden Information sei genau dieser inspirierende Austausch das Ziel dieses Nachmittags gewesen, freute sich Karsten Sehlhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der SEHLHOFF GMBH, die diese sehr gut besuchte Veranstaltung für ein interessiertes Fachpublikum initiiert hatte.