Zum Schutz älterer Mitmenschen

SEHLHOFF erarbeitet Konzept zur Pandemie-Prävention in Alten- und Pflegeheimen

Seit über einem Jahr ist die Corona-Pandemie eine große globale Herausforderung. Die Auswirkungen des Virus sind vielschichtig. Besonders deutlich zeigte sich, dass ältere und schwächere Mitmenschen einem hohen gesundheitlichen Risiko durch virale Krankheitserreger ausgesetzt sind.

Bund und Länder haben mit zahlreichen Maßnahmen auf das Coronavirus und das damit verbundene Infektionsgeschehen reagiert. Langfristiges Ziel muss jedoch sein, bereits präventiv der Verbreitung von Krankheitserregern entgegenzuwirken.

Seit Ausbruch der Pandemie beschäftigt sich der Generalplaner SEHLHOFF mit dieser Herausforderung. Ergebnis seiner umfassenden Analyse ist ein gesamtheitliches Konzept mit primär baulichen Präventivmaßnahmen, die ältere Mitmenschen in Alten- und Pflegeheimen nachhaltig schützen.

Gesundheit schützen und Kontakte aufrechterhalten
Die rasante Verbreitung des Coronavirus verdeutlicht die Gefahr durch virale Krankheitserreger. Ältere Menschen sind dabei nachweislich einem hohen Risiko für schwere Krankheitsverläufe ausgesetzt. Besuchs- und Kontaktbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen sind somit als Schutzmaßnahme nachvollziehbar, zugleich jedoch eine enorme Belastung für Bewohner, Personal und Angehörige. „Es ist bedrückend zu sehen, wie unsere verdienten älteren Mitmenschen mit derartigen gesundheitlichen Herausforderungen kämpfen müssen“, so Karsten Sehlhoff, geschäftsführender Gesellschafter von SEHLHOFF. „Zudem ist die psychische Belastung durch lange Isolationszeiten dramatisch.“

Aufgrund dieser Situation hat sich SEHLHOFF bereits seit Beginn der Pandemie mit der Frage beschäftigt, wie sich infizierte Bewohner von nicht-infizierten trennen lassen und zeitgleich ihre sozialen Kontakte aufrechterhalten können. Geleitet waren die Überlegungen von der Maßgabe, maximale Sicherheit für Bewohner, Personal und Besucher zu gewährleisten, und das bei gleichzeitig moderaten Kosten für die Betreiber.

Als Basis dienten die Auswertungen des Robert-Koch-Instituts sowie die Erfahrungen der Verbände der technischen Gebäudeausrüster. Zahlreiche Interviews mit Pflegeeinrichtungen steuerten wichtige Erkenntnisse bei, ebenso die Diskussion mit einem unabhängigen Immunologen des deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF). Ergänzt durch das Fachwissen der SEHLHOFF Experten, unter anderem in der Krankenhaus-Planung, konnte ein vollumfänglicher Lösungsansatz entwickelt werden.

„Im Rahmen der Analyse betrachteten wir alle Aspekte zur Prävention vor viralen Krankheitserregern in Neubauten, besonders aber auch in Bestandsgebäuden“, erläutert Karsten Sehlhoff. „Kerninhalte sind dabei primär bauliche sowie organisatorische und soziale Gesichtspunkte.“

Schnelle und zugleich nachhaltige Effekte
Aktuell befinden sich die Brüder Axel und Karsten Sehlhoff in Gesprächen mit Pflegeinstitutionen und der Politik. „Der gesundheitliche Schutz unserer Mitmenschen hat höchste Priorität“, so Helmut Radlmeier (CSU), Mitglied des Bayerischen Landtags und des Landesgesundheitsrates. „Das Konzept von SEHLHOFF ist dabei ein äußerst vielversprechender Ansatz“, findet der Abgeordnete, der dem Gesundheitsausschuss des Landtages angehört.

„Es ist uns ein großes persönliches Anliegen, unseren Beitrag zu leisten“, betont Karsten Sehlhoff. „Insbesondere in herausfordernden Zeiten wie dieser gilt es, Potenziale auszuschöpfen, um eine schnelle Hilfe mit langfristiger Wirkung zu ermöglichen.“ Letztendlich, so die Hoffnung der Initiatoren, werden erfolgreiche Ergebnisse dieser Bemühungen nicht nur für den aktuellen Umgang mit dem Coronavirus, sondern auch bei anderen viralen Herausforderungen von Nutzen sein.

 

 

 

 

 

 


SEHLHOFF ist Mitglied bei buildingSMART

Als nachhaltig geführtes Unternehmen sind für SEHLHOFF die Themen Digitalisierung und Bauen 4.0 (BIM) wesentliche Bestandteile der zukünftigen Entwicklung. Um diese Prozesse weiter voranzutreiben, ist SEHLHOFF seit Ende 2020 Mitglied bei buildingSMART Deutschland.

buildingSMART Deutschland ist das zentrale Kompetenznetzwerk für digitales Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken. Wesentliche Aufgaben der Non-Profit-Organisation sind die Weiterentwicklung und Standardisierung des offenen Informationsaustauschs in BIM-Projekten sowie Definition und Standardisierung von entsprechenden Arbeitsprozessen. So hat der Verband beispielsweise den Datenstandard IFC (Industry Foundation Classes) etabliert. „buildingSMART bietet eine hervorragende Plattform, um die Zusammenarbeit aller am Prozess Beteiligten zu fördern und noch besser zu vernetzen“, erklärte Martin Hutzler, Leitung Innovation & Organisation bei SEHLHOFF.

Insbesondere bei Infrastrukturprojekten sei man ein wesentlicher Treiber, betonte dabei Prof. Rasso Steinmann, Vorstandsvorsitzender von buildingSMART Deutschland, im Rahmen seiner Keynote beim 24. buildingSMART Forum. Für SEHLHOFF ist die Mitgliedschaft somit ein weiterer Schritt, um die Planungsmethode BIM in allen Kompetenzbereichen aktiv zu fördern und ein Zeichen für den offenen Standard IFC (Open BIM) zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 


Das zukunftsfähige Unternehmen

VBI-Landesverband Hamburg organisiert Fachvortrag zu den Herausforderungen der Arbeitswelt

Wie sieht die Arbeitswelt 2030 aus? Welche Innovationen und Trends sind wirklich geeignet, um erfolgreiche Unternehmen zukunftsorientiert zu positionieren? Diese und weitere Fragen thematisierte Martin Hutzler, Leiter Organisation und Innovation bei SEHLHOFF, bei seinem Online-Vortrag "das zukunftsfähige Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung", der vom VBI im Nachgang zur Landesverbandssitzung organisiert wurde.

Im Fokus seines Impulsvortrags stand für Martin Hutzler, den abstrakten Begriff „Digitalisierung“ möglichst greifbar zu machen. „Digitalisierung wird überwiegend als rein technische Komponente betrachtet“, erklärte er. „Dabei hat sie signifikante Auswirkungen auf viele weitere Bereiche.“

Über die Auswirkungen der Digitalisierung gäbe es dabei unterschiedliche Sichtweisen. „Die sogenannte „Old Economy“ empfindet Digitalisierung oftmals als übereilt, alles schneller und gleichzeitig vernetzter zu gestalten. Die „New Economy“ als Gegenpol ist dagegen bereit, die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen gemeinsam anzugehen und mit völlig neuen Denkweisen die Menschen mitzunehmen“, so Hutzler.

Im Sinne nachhaltiger Unternehmensentwicklung ist SEHLHOFF dabei in Sachen Digitalisierung auf einem guten Weg. So sei neben technischen Aspekten wie z. B. komplett virtualisierten Arbeitsplätzen insbesondere die Veränderungskultur ein zentraler Aspekt. „Bei SEHLHOFF steht der gemeinsame Austausch, unabhängig der Hierarchieebenen, im Fokus“, weiß Martin Hutzler. Der Gesellschafter-Dialog und die UschI (Unser schönes Intranet) als Social Intranet Plattform seien nur zwei Beispiele neben vielen anderen Instrumenten, die verdeutlichen, wie SEHLHOFF den Weg zum Arbeitsplatz 2030 beschreitet.

Der Impulsvortrag wurde vom fachkundigen Expertenpublikum sehr gut angenommen. „Für zentrale Themen wie Digitalisierung oder Bauen 4.0 werden langfristige, zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen gesucht. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass wir die Trends und Anforderungen richtig interpretieren und verdeutlichen die Aktualität, denn jedes Unternehmen wird sich der Digitalisierung unausweichlich stellen müssen“, zog Martin Hutzler ein erfreuliches Fazit.

 

 

 

 

 


MdEP Manfred Weber zu Gast bei SEHLHOFF

Auswirkungen des Coronavirus und aktuelle Trends der Baubranche im Fokus

Die SEHLHOFF GMBH empfing Manfred Weber, Mitglied des Europäischen Parlaments, Ende Juni am Standort Landshut. Karsten Sehlhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der SEHLHOFF GMBH, hatte zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Trends und Innovationen der Baubranche sowie aktuelle und zukünftige Herausforderungen.

Besonderes Interesse zeigte Manfred Weber an der modernen Arbeitsumgebung bei SEHLHOFF. „Weil die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei uns eine zentrale Rolle spielen, besitzen wir bereits seit Langem eine reibungslose technische Infrastruktur“, so Karsten Sehlhoff. „So konnten wir insbesondere auch in den vergangenen Monaten weitestgehend uneingeschränkt arbeiten.“

Das Coronavirus und die damit verbundenen medizinischen und wirtschaftlichen Folgen für Deutschland und Europa waren natürlich auch zentraler Gegenstand des Gesprächs zwischen Manfred Weber und Karsten Sehlhoff. Als einer der größten deutschen Generalplaner weiß SEHLHOFF dabei um seine Verantwortung auch außerhalb der Unternehmensmauern. „Im Sinne nachhaltiger Unternehmensführung ist es meinem Bruder Axel Sehlhoff und mir ein großes Anliegen, wirksame Lösungen und Wertschätzung für die gesamte Branche zu erzielen“, betonte Karsten Sehlhoff.

Zum Erhalt des Wirtschaftsstandorts Deutschland und zur Stärkung der Europäischen Union ist gleichwohl auch die Politik gefordert, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies sei vor allem auch für die Bindung und Gewinnung von Fachkräften entscheidend. Als fünffacher „Top-Arbeitgeber im Mittelstand“ biete SEHLHOFF unter anderem durch ein breites Kompetenzfeld und flexible Arbeitszeiten Sicherheit und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Zum Abschluss des Gesprächs bedankte sich Manfred Weber für die Einblicke und den konstruktiven Austausch. „Es freut mich zu sehen, dass SEHLHOFF mit Weitsicht für die gesamte Baubranche agiert. Gerade in herausfordernden Situationen wie der aktuellen braucht es ein solch solidarisches Miteinander von Wirtschaft und Gesellschaft.“

 

 


SEHLHOFF unterstützt karitatives Projekt

Die SEHLHOFF GMBH am Standort Landshut organisierte wieder eine Adventsaktion und unterstützt in diesem Jahr das Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“

Im Rahmen ihres sozialen Engagements unterstützt SEHLHOFF seit vielen Jahren karitative Einrichtungen und Projekte in der Region. Eine „Spende der besonderen Art“ stand auch in diesem Jahr wieder am SEHLHOFF Standort Landshut auf dem Programm. So wurde der Weihnachtsbaum am Standort mit selbstgebackenen Lebkuchen behangen, die gegen eine Spende von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erworben werden konnten. Der gesammelte Betrag geht in diesem Jahr an den „Herzenswunsch-Krankenwagen“, eine Spendenaktion des Malteser Hilfsdienstes.

„Für SEHLHOFF ist soziale Verantwortung selbstverständlich“, so Stefan Sabukosek, Geschäftsführer der SEHLHOFF GMBH und Initiator der internen Spendenaktion. „Es ist jedoch in jedem Jahr sehr schön zu sehen, dass unser Team das Herz am rechten Fleck hat und wir gemeinsam etwas Gutes tun.“

Neben der vorweihnachtlichen Spendenaktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rundete SEHLHOFF die Summe wieder auf, um in diesem Jahr das Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ tatkräftig zu unterstützen.

Der „Herzenswunsch-Krankenwagen“ wurde vom Malteser Hilfsdienst e. V. ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, unheilbar kranken Menschen Wünsche zu erfüllen. Die Erfüllung dieser Herzensangelegenheit bedeutet für die betroffenen Personen, noch einmal für ein paar Stunden aus dem Krankenhaus oder dem Hospiz zu kommen, etwas persönlich Wichtiges zu erleben oder zu Ende zu führen.

Bundesweit wurden laut Angaben des Hilfsdienstes bereits über 250 Fahrten durchgeführt – hierfür sind 900 Ehrenamtliche einsatzbereit. Die Wunscherfüllung ist für die betroffenen kleinen und großen Gäste kostenlos.

 

 

 

 

 

 


Prävention ist die beste Brandbekämpfung

Straubinger Oberbürgermeister Pannermayr war Schirmherr des 6. Niederbayerischen Brandschutztages der SEHLHOFF GMBH

Als eines der ältesten und zugleich nachhaltigsten Baumaterialien der Menschheitsgeschichte zählt Holz auch in Zukunft zu den wichtigsten Baustoffen. Welche Brandschutz- und Sicherheitsaspekte dabei für Gebäude berücksichtigt werden müssen, stand beim 6. Niederbayerischen Brandschutztag der SEHLHOFF GMBH im Fokus, der Mitte September 2020 unter Einhaltung eines in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und dem Bayerischen Staatsministerium erstellten Hygienekonzepts in Landshut veranstaltet wurde.

Auch in diesem Jahr referierten hochkarätige Experten über theoretische und praktische Erkenntnisse zum Thema Brandschutz. „Viele Menschen haben Bedenken, was die Sicherheit von Holzbauwerken angeht, dabei bieten Holzkonstruktion eine oft längere Tragfähigkeit als Stahl“, so Stefan Sabukosek, Geschäftsführer der SEHLHOFF GMBH und Organisator der Veranstaltung. „Daher ist es sehr erfreulich, dass wir auch beim 6. Niederbayerischen Brandschutztag durch interessante Fachbeiträge zum Nachdenken anregten und ein durchweg positives Feedback der Teilnehmer erhielten.“

Eigene Erfahrungen verdeutlichen Wichtigkeit
Schirmherr des 6. Niederbayerischen Brandschutztages war der Straubinger Oberbürgermeister und Vorsitzender des Bayerischen Städtetags Markus Pannermayr. „Es freut mich sehr, dass Unternehmen wie SEHLHOFF trotz dieser außergewöhnlichen Zeit, unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen, Veranstaltungen wie den Brandschutztag durchführen und so auch etwas Normalität in unseren beruflichen Alltag bringen“, betonte Pannermayr im Rahmen seiner Eröffnungsrede.

Aufgrund des Straubinger Rathausbrandes von 2016 weiß Pannermayr dabei aus eigener Erfahrung um die Wichtigkeit präventiver Brandschutzmaßnahmen. „Mit dem Brand ging auch ein Stück Straubinger Geschichte verloren“, erklärte er. „Aus diesem Grund ist es besonders erwähnenswert, dass SEHLHOFF als Generalplaner das Thema Brandschutz seit Jahren fokussiert und bestmögliche Schutzmaßnahmen aufzeigt. Prävention ist nämlich die beste Brandbekämpfung.“

Gemeinsames Wirken von Politik und Wirtschaft
Zum Abschluss des Veranstaltungstages luden die Geschäftsführenden Gesellschafter Axel Sehlhoff und Karsten Sehlhoff den Straubinger Oberbürgermeister zur Besichtigung des SEHLHOFF Standorts Landshut und zum persönlichen Austausch. Im Fokus standen dabei die Corona-bedingten Auswirkungen auf kommunaler Ebene. „Gerade in der aktuellen Zeit müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam agieren“, so Karsten Sehlhoff. „Denn nur mit den nötigen Rahmenbedingungen können nachhaltige Impulse zum Erhalt der Wirtschaftskraft gesetzt und dadurch Arbeitsplätze und Wohlstand langfristig gesichert werden.“

 

 

 

 


Wirksame Lösungen für die gesamte Branche

MdB Alois Rainer zu Gast bei SEHLHOFF in Berlin

Alois Rainer, Mitglied des Deutschen Bundestages und Verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion CDU/CSU, war Ende Juli 2020 zu Gast bei SEHLHOFF am Standort Berlin. Neben Innovationen und aktuellen Herausforderungen der Baubranche stand das gemeinsame Wirken von Politik und Wirtschaft auf der Gesprächsagenda. Empfangen wurde Alois Rainer von Karsten Sehlhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der SEHLHOFF GMBH, und Thomas Behnke, Zweigniederlassungsleiter des
SEHLHOFF Standorts Berlin.

Auswirkungen des Coronavirus weitestgehend vermieden
"Beeindruckend" nannte Alois Rainer das vielfältige Kompetenzspektrum von SEHLHOFF. Als einer der größten deutschen Generalplaner übernimmt das Unternehmen komplette Planungsleistungen in den Bereichen Hoch- und Industriebau, Technische Ausrüstung, Infrastruktur und Umwelt sowie Vermessung und Bauüberwachung. Besonderes Interesse zeigte Alois Rainer dabei an den zahlreichen Pilotprojekten zur Planungsmethode BIM (Building Information Modelling), bei der SEHLHOFF als Vorreiter der Branche gilt.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung spielen dabei eine entscheidende Rolle, auch im Hinblick auf gegenwärtige Herausforderungen durch das Coronavirus. „Bereits seit Langem besitzen wir eine reibungslose technische Infrastruktur“, bestätigte Karsten Sehlhoff. „Insbesondere in den vergangenen Monaten profitierten wir davon und konnten weitestgehend uneingeschränkt arbeiten.“

Solidarität und gemeinsames Handeln im Fokus
Zur Vermeidung langfristiger Auswirkungen durch das Coronavirus und zur Stärkung der deutschen Wirtschaft sei dabei die Politik gefordert, notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen. „Investitionen und Innovationen sind der Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit, dauerhaftem Wohlstand und zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, so Karsten Sehlhoff.

Zu den positiven Eindrücken äußerte sich Alois Rainer zum Abschluss des Besuchs: „Insbesondere in der aktuellen Situation sind Solidarität und gemeinsames Handeln entscheidend. Daher freut es mich, dass SEHLHOFF als zukunftsorientiertes Unternehmen wirksame Lösungen für die gesamte Branche erzielt.“

 

 

 


Grundwassernutzung und intelligentes Lüften

Mit dem Bürogebäude der Sozialverwaltung Niederbayern in Landshut wurde Ende 2019 ein gelungenes Beispiel für energieeffizientes Bauen eröffnet. Dabei wurde eine hohe Nutzerfreundlichkeit erreicht und der angestrebte Kostenrahmen unterboten. (Quelle Beitragsbild:  Bezirk Niederbayern)

Der Endenergieverbrauch zum Heizen, Kühlen und Lüften von Gebäuden liegt in Deutschland bei jährlich mehr als 800 TWh. Damit trägt der Gebäudesektor zu mehr als einem Drittel zum gesamten Energieverbrauch bei. Der Verbrauch im Gebäudesektor ist dabei in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr gesunken, was zum einen an einer sehr niedrigen Sanierungsquote von ca. 1 % sowie am wachsenden Gebäudebestand liegt.

Die gebäudebezogenen CO2-Emissionen betrugen 2018 insgesamt 115 Mio. t. Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen vor, diesen Wert bis 2030 um 28 Mio. t zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Steigerung der Sanierungsquote notwendig. Zudem müssen Neubauten so geplant und errichtet werden, dass deren Betrieb weitgehend ohne CO2-Emissionen möglich ist.

Ein Beispiel für die Umsetzbarkeit dieser Anforderungen ist das 2019 entstandene Verwaltungsgebäude des Regierungsbezirks Niederbayern in Landshut . Die Bruttogeschossfläche des Gebäudes beträgt 5.700 m2 und bietet Platz für rund 200 Mitarbeiter. Das Gebäude verfügt über ein aktives Heiz-und Kühlsystem sowie eine Lüftungsanlage für sämtliche Büroräume. Die Gesamtkosten des Projekts blieben mit ca. 18 Mio. Euro (davon 15 Mio. reine Baukosten) unter dem veranschlagten Budget.

Die Gebäudehülle des Verwaltungsgebäudes wurde so ausgeführt, dass die Anforderungen des KfW-55-Standards erreicht werden. Der Primärenergiebedarf liegt bei jährlich 55,7 kWh/m2, der Endenergiebedarf bei jährlich 31 kWh/m2. Die komplette Heizlast des Gebäudes beträgt 135 kW, die Kühllast 80 kW. (...)

Den gesamten Fachbeitrag finden Sie hier (Seiten 41 und 42)


Eine Spende hilft vielen Bedürftigen

Die Familie Sehlhoff unterstützt Tafeln und Gastronomiegewerbe

Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen fordern nicht nur Solidarität mit allen Betroffenen, sondern vor allem Kreativität bei unterstützenden Maßnahmen. Die Familie Sehlhoff hat sich für die vier Hauptstandorte der SEHLHOFF GMBH in Vilsbiburg, Landshut, Jena und Oldenburg ein Konzept ausgedacht, das sowohl benachteiligten Menschen als auch stark von der Krise betroffenen Unternehmen helfen soll.

Die Corona-Pandemie stellt Tafeln in Deutschland – die hierzulande regelmäßig über 1,6 Millionen Menschen mit Lebensmitteln unterstützen - vor besondere Herausforderungen. Zum Schutz der Kunden sowie der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden aktuell bundesweit über 400 Einrichtungen präventiv geschlossen. Auch die Spendenbereitschaft sei gesunken, vermelden zahlreiche Hilfsorganisationen. Gefragt sind jetzt alternative Lösungen, um den nach wie vor bedürftigen Menschen Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Familie Sehlhoff hat sich für die genannten Standorte ein außergewöhnliches Spendenkonzept überlegt. „Wir spenden der örtlichen Tafel jeweils 1.000 Euro“, so Axel Sehlhoff, „die aber zweckgebunden zur gleichzeitigen Unterstützung lokaler Gastronomiebetriebe eingesetzt werden.“ „Die Tafel vor Ort organisiert die Partnerschaften mit Restaurants und Gaststätten, die von der Krise ja bekanntermaßen auch besonders betroffen sind“, ergänzt Karsten Sehlhoff die Vorgehensweise. „Die Tafelkunden erhalten Gutscheine, die sie dann in diesen Gastronomie-Betrieben gegen ein Essen eintauschen können.“

Aufgabe der Tafeln wird es sein, gemeinsam mit ihren regionalen Partnern aus der Gastronomie, die Übergabe der Mahlzeiten so kontaktarm wie möglich zu organisieren. Die Tafeln an den vier SEHLHOFF-Standorten haben bereits signalisiert, dass sich diese Idee für alle Beteiligten sicher und unter Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen umsetzen lasse. Die Spender legen zudem großen Wert darauf, dass das Verfahren transparent und überprüfbar bleibt.

„Wir haben uns für diese kleine Kampagne aus zwei Gründen entschieden“, erläutert Axel Sehlhoff. „Erstens wollen wir, besonders in der Krise, die so wichtige Arbeit der Tafeln sinnvoll unterstützen.“ „Zweitens möchten wir, als bis jetzt noch weniger betroffenes Unternehmen, unsere Solidarität mit dem stark unter der Krise leidenden Gastronomiegewerbe zeigen und dieses unterstützen“, ergänzt Karsten Sehlhoff. „Wir halten das für einen guten Weg und freuen uns selbstverständlich auch über Nachahmer.“

 


Trotz Corona zuversichtlich Kurs halten

Die SEHLHOFF GMBH ist gut gerüstet für die Corona-Krise und ihre Auswirkungen

Innovativ denken, verantwortungsvoll handeln und Nachhaltiges schaffen: Diese Haltung prägt die SEHLHOFF GMBH seit Jahrzehnten. Ein Erfolgsbaustein dieses unternehmerischen Prinzips ist der vorbildliche Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über zehn deutschen Standorten. Erst Ende Februar 2020 wurden die Geschäftsführenden Gesellschafter Axel und Karsten Sehlhoff dafür erneut mit dem TOP JOB-Siegel für die besten Arbeitgeber des deutschen Mittelstands ausgezeichnet. Seit Langem sehen es die Brüder als ihre selbstverständliche Aufgabe, interne Organisationsstrukturen, im Sinne nachhaltiger Unternehmensführung, für zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Besonders in der aktuellen Situation profitiert das Unternehmen von diesem weitsichtigen Handeln.

Achtsamkeit ja, aber kein Grund zur Panik
„Weil die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei uns eine Hauptrolle spielen, besitzen wir längst eine reibungslose Infrastruktur, die jederzeit Video-Meetings und Telefonkonferenzen ermöglicht“, betont Axel Sehlhoff. „Bei der Einführung ging es uns damals in erster Linie darum, zeit- und kostenintensive Dienstreisen der Mitarbeiter zu vermeiden und die Umwelt nicht durch stetiges Fliegen und Autofahren zu belasten. In der aktuellen Situation profitieren wir nun ganz besonders von unseren virtuellen Kommunikationskanälen.“ Ein Beleg für die erfolgreiche Umsetzung dieser nachhaltigen Unternehmensführung sei zudem die Auszeichnung mit dem CSR-Siegel 2019 in Silber.

„Auch die Arbeitsmöglichkeit im Mobile Office haben wir schon lange eingeführt und jeder Mitarbeiter, der sich unwohl fühlt, Kinder betreuen muss oder eine Ansteckung befürchtet, kann problemlos zu Hause arbeiten“, ergänzt Karsten Sehlhoff. Doch grundsätzlich laufe der Betrieb an den Standorten so normal wie möglich weiter. „Wir haben überall sehr großzügige Büroflächen, die einen ausreichenden Abstand der Anwesenden ermöglichen. Und selbstverständlich berücksichtigen wir strikt alle Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts.“

Die Brüder sowie alle weiteren Geschäftsführer der SEHLHOFF-Gruppe nehmen die Corona-Pandemie ernst, doch es liegt ihnen genauso daran, die Ängste im Unternehmensumfeld zu kanalisieren und die Diskussion zu versachlichen. „Es gilt Ruhe zu bewahren und die neue Herausforderung konstruktiv und unaufgeregt anzunehmen.“

Vorsorgliche Krisenstäbe und konsequente Analyse
Persönlich gesehen haben sich Axel und Karsten Sehlhoff seit Wochen nicht mehr. Denn jeder Geschäftsführende Gesellschafter steht einem der beiden Krisenstäbe vor, die im Ernstfall dafür Sorge tragen, den Gesamtbetrieb aufrechtzuerhalten. „Unsere Organisationsstrukturen und unsere Unternehmenskultur erlauben es uns, gelassen zu bleiben“, so Axel Sehlhoff, „denn selbst wenn es in Deutschland zu einer Ausgangssperre käme, könnten wir verlässlich weiterarbeiten.“

Dennoch sind vorsorgliche Gespräche mit Banken und Behörden bereits erfolgt, sodass bei einer Verschärfung der Lage sehr schnell reagiert werden kann. Kurzarbeit wird gegenwärtig nur situativ und sehr punktuell eingesetzt. Eine standortübergreifende Umsetzung wäre bei SEHLHOFF nur ein Thema, wenn der Fortbestand des Unternehmens, aufgrund enormer wirtschaftlicher Einbrüche über einen längeren Zeitraum, in Gefahr gerät.

Damit das möglichst nicht passiert, analysiert man bei SEHLHOFF vorausschauend alle denkbaren Konsequenzen: Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise – gesehen auf den Zeitraum von einem Jahr – auf das Unternehmen? Mit welchen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen muss man rechnen? Welche Lösungsansätze gibt es? Besonnen und akribisch werden alle Fakten geprüft und Maßnahmen definiert, die den Erhalt des Unternehmens und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig sichern.

Neue Mitarbeiter kommen und Kollegen handeln solidarisch
„Wir glauben an die Zukunft und sind positiv gestimmt“, erklärt Karsten Sehlhoff, „deshalb haben auch alle zum 1. April eingestellten neuen Mitarbeiter ihre Arbeit wie geplant begonnen.“

Höchst erfreut sind die Geschäftsführenden Gesellschafter zudem über das gute Miteinander der gesamten Belegschaft. Denn als einige Mitarbeiter – so zum Beispiel wegen der plötzlich notwendigen Kinderbetreuung aufgrund der Kita- und Schulschließungen – nicht arbeiten konnten, „spendeten“ Kolleginnen und Kollegen solidarisch bereits geleistete Stunden von ihrem persönlichen Überstundenkontingent, sodass für die Betroffenen keine finanziellen Einbußen entstehen. Karsten Sehlhoff resümiert: „Neben unserem besonnenen Umgang und der umsichtigen Planung ist doch auch dieses soziale Verhalten ein sympathischer Beleg dafür, dass Krise auch immer Chance bedeutet.“