Die Kunst eine nachhaltige Entscheidung zu treffen

Ein viel zu heißer Sommer 2018 liegt hinter uns – extreme Wetterperioden scheinen an Zahl und Intensität zuzunehmen. Auffällige Wetterereignisse haben in 2018 weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht (Quelle: www.klimareporter.de). Auch wenn uns der vergangene Sommer mit Sonnenschein verwöhnt hat, sind die Schäden von Hochwasserereignissen der jüngsten Vergangenheit immer noch omnipräsent. Ist ein vollständiger und nachhaltiger Hochwasserschutz überhaupt möglich? Wir haben uns mit Göran Brandhorst, Fachbereichsleiter Wasserwirtschaft bei der SEHLHOFF GMBH, darüber unterhalten. Ein Gespräch über nachhaltige Hochwasserschutzkonzepte, dem Zusammenhang vom Eingriff in die Natur, Ressourcenschonung und das Abwägen von Kosten und Nutzen.

Ist Nachhaltigkeit ein Thema in der Wasserwirtschaft?

"Wasser ist ein sehr wichtiges Element und bildet unsere Lebensgrundlage. In diesem Zusammenhang spielen Nachhaltigkeit und der Schutz dieser natürlichen Ressource eine tragende Rolle. Diese Aspekte sind in unseren Planungen und dem täglichen beruflichen Handeln zu berücksichtigen. Als Beispiel möchte ich die Abwasserreinigung anführen. Hier nehmen wir uns die Natur zum Vorbild. In Kläranlagen laufen natürliche biologische Prozesse ab. Bei der Regenwasserentsorgung wird die natürliche Speisung des Grundwassers bevorzugt. Aber auch der Hochwasserschutz gerät immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit durch – wie es scheint – immer häufiger auftretende Starkregenereignisse, die entlang von Oberflächengewässer zu Überschwemmungen von Siedlungen und Ortschaften führen."

Apropos, welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit in der Hochwasserschutzdebatte?

"Eine zu Geringe. Das Thema nachhaltiger Hochwasserschutz wird die nächsten Generationen betreffen. In der Vergangenheit bestand der Hochwasserschutz aus der Verbesserung der Abflusskapazität, aber schon seit Jahrzehnten kennt man den Zusammenhang zwischen Abflussspitzen und Retentionsräumen. Hier geht es wieder einmal um das Kopieren der Vorgänge in der Natur. Ein naturnahes Gewässer lässt Ausuferungen zu und schafft dabei Rückhalteräume, welche die Abflussspitzen dämpfen."

Was ist in diesem Zusammenhang nachhaltig?

"Genau hier bewegen wir uns in die Nachhaltigkeit von Hochwasserschutzplanungen. Eine nachhaltige Hochwasserschutzplanung beinhaltet eine sinnvolle Kombination von Retentionsmaßnahmen oberhalb der kritischen Überschwemmungsbereiche von Siedlungen und eine Verbesserung der Abflusskapazitäten. Bei der Schaffung von Retentionsräumen kann man die Nachhaltigkeit einer derartigen Maßnahme noch erhöhen in dem statt technischer Hochwasserrückhaltebecken mit Hochwasserdämmen, die allein schon wieder eine Gefahr darstellen, möglichst auf naturnahe Gestaltung des Gewässers und der Überschwemmungsbereiche des Gewässers zurückgegriffen wird. Natürlich nur, wenn dies in der Örtlichkeit möglich ist."

Kannst du mir hierzu ein konkretes Beispiel aus deinem beruflichen Alltag nennen?

"Bei der Hochwasserschutzplanung der Ortschaften Reithofen und Harthofen (Gemeinde Pastetten) wurden verschiedenen Lösungen der Retention und der Abflussverbesserung untersucht. Im Verlauf der Hochwasserberechnungen wurde festgestellt, dass der 100-jährliche Hochwasserschutz nicht allein durch Rückhaltemaßnahmen im Gewässer erreicht werden kann. Aktuell wird eine Maßnahme aus dem Hochwasserschutzkonzept näher geprüft, mit der der Hirschbach aus der Ortslage hinaus verlegt werden soll und mit einer naturnahen Gestaltung die Elemente der Rückhaltung und des Abflussvermögens verbunden werden. Diese aufwändige Maßnahme am Hirschbach wurde bei der Vorstellung im Gemeinderat mit dem Begriff einer „Generationenlösung“ versehen. Allein dieser Begriff deutet auf die Nachhaltigkeit dieser Maßnahme. Bei dieser Lösung würde der Hochwasserschutz in Reithofen und Harthofen nicht nur verbessert, sondern das Hochwasserproblem für die nächsten Generationen endgültig gelöst. Das Hochwasser des Hirschbachs würde dann außerhalb der Ortslagen ablaufen und innerhalb wird Platz geschaffen, z. B. für die eigene Ortsbildgestaltung."

Göran, vielen Dank für das sehr informative Gespräch.

Tagelang hatte es im Juni 2013 in Bayern geregnet. Rasend schnell stiegen damals die Pegel der Flüsse und Bäche im Freistaat an. Trotz eines enormen Aufwands durch Helfer und Einsatzkräfte, wurde vielerorts der Kampf gegen die Wassermassen verloren. Der Hochwasserschutz in der Gemeinde Pastetten ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit. Nicht nur Jahrhunderthochwasser werden berücksichtigt. Es werden staatliche Förderprogramme in Anspruch genommen und auch die Bürger und Bürgerinnen werden in die Planungsmaßnahmen mittels einer Bürgerversammlung eingebunden.


Duale Studentin mit hervorragenden Leistungen

Julia Simon hat es geschafft und zwar auf bewundernswerte Art und Weise! Sie hat ihr duales Bauingenieurstudium mit Spitzenleistungen in Theorie und Praxis absolviert. Hervorragende Leistungen an beiden Lernorten – an der Hochschule in Deggendorf und bei der SEHLHOFF GMBH – wurden schwarz auf weiß bescheinigt. Was für ein riesen Erfolg für Julia Simon, die nun bei der SEHLHOFF GMBH in Straubing ins Berufsleben startet.

Ein duales Studium

Ein duales Studium ist die bewusste Entscheidung für ein Studium mit vertiefter Praxiserfahrung. Studenten die sich für dieses Modell entscheiden wechseln zwischen Praxis- und Studienphasen in regelmäßigen Abständen. Dadurch sammeln duale Studierende schon während des Studiums erste Berufserfahrung und können theoretische Lerninhalte umgehend in der Praxis anwenden.

Arbeiten bei SEHLHOFF

Diese anspruchsvolle Ausbildungsform wählte auch Julia Simon. Von 2015 bis 2019 absolvierte sie ein Studium des Bauingenieurwesens mit dem Schwerpunkt Prozessmanagement (B. Eng.) an der Hochschule in Deggendorf. Parallel war sie in den vorlesungsfreien Zeiten für die SEHLHOFF GMBH tätig. Neben sehr guten Studienleistungen (Gesamtnote: 1,3) überzeugte Frau Simon mit herausragenden Leistungen in der betrieblichen Praxis. „Aufgrund ihrer äußerst schnellen Auffassungsgabe arbeitet sich Frau Simon rasch in neue Aufgabengebiete ein und überblickt  dabei auch schwierige Zusammenhänge“, so Herr Baier, Zweigniederlassungsleiter in Straubing. „Ein duales Studium mit all seinen Facetten ist eine ideale Möglichkeit aktiv als Unternehmen an der Entwicklung der nächsten Mitarbeitergeneration mitzuwirken“, ergänzt Herr Baier.

Frau Simon trat aktiv an die SEHLHOFF GMBH heran und musste die Verantwortlichen von den Vorzügen eines dualen Studiums nicht lange überzeugen, da mit den vielen Vorteilen für die Studierenden auch zahlreiche positive Effekte für das Unternehmen einhergehen. Die Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften, die nicht in langwierigen Einarbeitungs- und Traineeprogrammen feststecken, ist nur ein wesentlicher Aspekt.

Frau Simon ganz bescheiden

„Meine Erwartungen, die ich an ein solches Studienmodell mit vertieften Praxisphasen hatte, wurden bei weitem übertroffen“, berichtet Frau Simon begeistert. Die Idee dual zu studieren, hatte sie schon relativ früh und nach einigen Recherchen war Frau Simon klar, dass dies ihre ersten Schritte ins Berufsleben sein sollen. Diesen nicht immer leichten Weg wollte sie von Anfang an mit der SEHLHOFF GMBH gehen. „Etwas Ehrgeiz sollte man schon mitbringen, da das Studium und das gleichzeitige Arbeiten kein Spaziergang ist“, erzählt Frau Simon weiter. „Man wird durch das duale Studium gefordert aber auch gefördert. Für mich hat das Gesamtpaket gestimmt und ich fühle mich gut gewappnet für den beruflichen Alltag.“

Chapeau – wir ziehen unseren Hut vor deinen Leistungen – liebe Julia. Die SEHLHOFF GMBH gratuliert zu den hervorragenden Leistungen und wünscht dir für den Berufsstart am Standort Straubing alles Gute.


Geschäftsbereich Umwelt

5. Süd- und Ostbayerische Wassertagung

Am 10. und 11. April 2019 findet bereits zum 5. mal die Süd- und Ostbayerische Wassertagung in Landshut statt. Die zweitägige Veranstaltung ist ein wichtiger Branchenevent, an dem ca. 100 Austeller und über 1.000 Besucher teilnehmen. Die Messe richtet sich vor allem an Entscheider und technische Verantwortliche von Wasser- und Entsorgungsunternehmen. Die Wassertagung ist eine wichtige Plattform für die Aussteller, um neue Ideen und bewährte Produkte rund um eine sichere Wasserversorgung zu präsentieren. Parallel zur Messe findet ein Forum mit branchenspezifischen Vorträgen statt. Hier werden vor allem neue Technologien, Projekte oder neue Verfahren aus der Wasserwirtschaft vorgestellt.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Messetage: 10. und 11. April 2019

Standinfo: Standnr.: M45, Sparkassen-Arena, Landshut

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Messestand.


Bei SEHLHOFF die berufliche Zukunft im Blick

Am "Girls’Day" hatten die Klischees mal Pause. Jungs sind unsensibel und technisch begabt. Somit mit sozialen Berufen nicht kompatibel. Mädchen hingegen sind handwerklich unbegabt und empfindlich. Sie sind also als Ingenieurinnen ungeeignet. Soweit die gängigen Vorurteile. Längst gilt es allerdings als erwiesen, dass sich der Berufswunsch bereits im Kindergarten und Vorschulalter auszuprägen beginnt und das Schubladendenken der Vergangenheit angehört.

Auch die SEHLHOFF GMBH hatte am “Girls’Day” Besuch von zahlreichen Mädchen die sich für einen technischen Beruf interessieren. Daumen hoch!


SEHLHOFF on tour - First Contact 26. März 2019

Die Jobbörse First Contact in Deggendorf bietet Studenten und den teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen und nützliche Karrierekontakte zu knüpfen. Auch in diesem Jahr kann über Einstiegsmöglichkeiten bei den rund 150 teilnehmenden Firmen, die überwiegend aus der Region Niederbayern stammen, gesprochen werden. Die SEHLHOFF GMBH ist auch wieder mit einem Messestand vertreten - unser routiniertes Messeteam freut sich bereits auf die Studenten. Gerne informieren unsere Kollegen vor Ort über den Jobeinstieg, Praktika oder Abschlussarbeiten bei der SEHLHOFF GMBH.

Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Messetag: Dienstag, 26.03.2019

Standplatz: Deggendorfer Stadthallen 1 + 2, Standnr.: 99

Was dich bei uns erwartet?

Ihr habt die Möglichkeit unseren Recruiter kennen zu lernen, über Karrierechancen mit einem unserer Geschäftsführer zu sprechen und euch mit Kollegen vom Standort Straubing über den Büroalltag zu unterhalten. Ab 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr stehen dir die Kollegen vor Ort zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: First Contact Deggendorf

Also schau vorbei. Wir freuen uns auf dich.

So war die First Contact in Deggendorf

Die First Contact bot den Studenten viele Karrieretipps. Wir konnten viele spannende Gespräche mit den Eltern und Schülern führen. Es war ein erfolgreicher Messetag. Wir bedanken uns beim Organisationsteam und dem SEHLHOFF Messeteam für einen reibungslosen Ablauf.


Unsere Geschäftsführer im Interview

Unsere Geschäftsführer im Interview

Vier Geschäftsführer der SEHLHOFF GMBH – Robert Hobitz (RH), Uwe Müller (UM), Stefan Sabukosek (SS) und Thomas Zeigerer (TZ) – äußern sich im Gespräch zu zentralen Fragen des Bauwesens.

TZ: Das Bauingenieurwesen zählt zu den ältesten Ingenieurwissenschaften und ist schon immer maßgeblich an der Entwicklung von Gesellschaften beteiligt.

UM: Spätestens seit dem 4.000 Jahre alten babylonischen Kodex Hammurapi funktioniert jede Zivilgesellschaft durch die von Ingenieuren und Architekten geschaffenen technischen und sozialen Infrastrukturen. 

RH: Streift man mit offenen Augen durch die Geschichte, findet man weit vor der Antike Bauprojekte, die damals revolutionär waren und bis zum heutigen Tag wegweisend sind. Dazu zählen die ersten Wasserversorgungsnetze (Aquädukte), Abwasserkanalisationen oder die Fußbodenheizungen der Römer (Hypokauste).

SS: Das Bauwesen schafft Bauwerke und Gebäude für Menschen, Arbeitsstätten, medizinische, kulturelle und Bildungseinrichtungen. Diese Beiträge sind nicht nur in funktionaler, sondern auch in kultureller und künstlerischer Hinsicht bedeutend. Nicht umsonst sind die Highlights beim Reisen oft die Besichtigungen berühmter Bauwerke.

RH: Im Alltag begleiten uns Planungsleistungen und deren Ergebnisse – also realisierte Bauprojekte – meist unbemerkt auf Schritt und Tritt. Gerade das deutsche Ingenieurswesen hat sich über die Jahrhunderte einen internationalen Ruf erarbeitet. Ingenieursplanungen „Made in Germany“ sind weltweit anerkannt. So ist das Bauwesen an sich nicht nur ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland, sondern zwingende Voraussetzung für alle anderen Wirtschaftszweige, aber auch für jeden einzelnen Bürger.

TZ: Das Baugewerbe in Deutschland ist mit rund vier Prozent der realen Bruttowertschöpfung eine der wichtigsten Wirtschaftsgruppen in Deutschland. Der Umsatz des gesamten Baugewerbes belief sich 2014 auf circa 104 Milliarden Euro. 2012 gab es im deutschen Baugewerbe rund 15.000 Betriebe mit circa zwei Millionen Beschäftigten.

Digitalisierung SEHLHOFF

SS: Der Klimaschutz in Verbindung mit Nachhaltigkeit sowie die Digitalisierung sind die Herausforderungen unserer Zeit. Die Minimierung des Energieverbrauchs von Gebäuden in Zeiten des Klimawandels ist von zentraler Bedeutung. Seit der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 bis zur aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) haben sich die Anforderungen immer weiter erhöht. Eine enorme Entwicklung, nicht nur im Hinblick auf die Dämmung der Gebäudeaußenhülle, sondern speziell auch im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung. Dieser Anteil wird gerne vergessen.

TZ: Aufgrund des ständig steigenden Technikanteils ist die Technische Ausrüstung wichtiger Bestandteil der Fachplanung für das Bauwesen und damit auch von SEHLHOFF geworden.

SS: Die Digitalisierung hält in allen Bereich Einzug, auch der Bau bleibt nicht verschont. Eine interessante Randnotiz in diesem Kontext: Den Computer erfand 1941 ein deutscher Bauingenieur, nämlich Konrad Zuse. Inzwischen ist die Digitalisierung längst in der Baubranche angekommen. Das gilt für Planung und Bau: Stichwort „BIM“, sowie beim Gebäudebetrieb: Stichwort „Smart Home“.

RH: Nachhaltigkeit und Umweltaspekte spielen eine wachsende Rolle im Planungs- und Bauprozess. Unter anderem geht es um den sinnvollen Einsatz recycleter Baumaterialien oder um planerische Überlegungen zum wirtschaftlichen Betrieb und Unterhalt eines Objekts bis hin zum Abbruch: Stichwort „Lebenszyklusbetrachtung“.

Innerhalb der SEHLHOFF-Gruppe sind wir auf diese technischen Herausforderungen ausgezeichnet vorbereitet. Wir gewährleisten das durch Beschäftigte mit einem fundierten, stets aktualisierten Fachwissen, durch modernste technische Büroausstattung etc. Letztlich bestätigt uns die Akzeptanz der realisierten Bauprojekte, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.

UM: Nach wie vor ist gutes und nachhaltiges Bauen zum angemessenen Preis die Hauptforderung an modernes Bauen. Mit dem Einsatz der Planungsmethode BIM sorgen wir für die Verfügbarkeit großer Informationsmengen, für digitale Auswertbarkeit und zunehmende Transparenz. Diese Arbeitsweise stellt hohe Anforderungen an die Fachkompetenz der Mitarbeiter.

TZ: Wir bei SEHLHOFF betreiben eine eigene Abteilung für Innovation, beteiligen uns an Forschungsprojekten, sind neuen Entwicklungen aufgeschlossen und arbeiten eng mit Hochschulen und Universitäten zusammen. Wir gestalten aktiv den BIM-Prozess in Deutschland mit. Viele unserer Projekte beinhalten innovative und ökologische Schwerpunkte unter konsequenter Einhaltung der wirtschaftlichen Vorgaben sowie der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Wir gestalten gern die Zukunft mit und schauen mit Stolz auf die von uns geplanten und errichteten Bauwerke.

Karriere & Jobs bei SEHLHOFF

SS: Die Baubranche ist zu wenig sexy und reine Dienstleistungen sind schlecht bezahlt. Ich erzähle gerne die Geschichte aus den Anfängen des Internets, als ich den Begriff Bauingenieur bei Wikipedia googelte. Hier las ich, dass es sich um den schlecht bezahltesten Ingenieurberuf handelt. Das sagt aus meiner Sicht viel aus. Warum soll ein junger Mensch, der das Internet als Informationsquelle nutzt, sich für den Beruf des Bauingenieurs entscheiden?
Dabei handelt es sich um einen enorm spannenden Beruf mit wechselnden Projektteams und interessanten Herausforderungen. Kein Gebäude ist gleich. Eine hochkomplexe Aufgabe, die oft unterschätzt wird. Früher waren Baumeister höchst angesehene Persönlichkeiten. Heute fehlt es leider an der verdienten Wertschätzung.

RH: Viele Baumaßnahmen, speziell Infrastrukturprojekte sind für die heutige Gesellschaft selbstverständlich: Jeder benutzt täglich Straßen, fährt auf Rad- oder Schienenwegen, ohne die dahinter stehende, sich teilweise über Jahre hinziehende Planungs- und Bauleistung zu erkennen und vor allem anzuerkennen.
Zudem legen die Medien gerne den Fokus auf spektakuläre „Pannenprojekte“ und erreichen damit große öffentliche Aufmerksamkeit.
Dazu kommt, dass diese komplexen Leistungen mit Stundensätzen vergütet werden, die von jeder Handwerkerrechnung locker getoppt werden. Beim potenziellen Nachwuchs führen diese Aspekte zu grundsätzlichen Überlegungen, ob die berufliche Wertschätzung sich anderswo nicht leichter erreichen lässt. Hier sind alle Beteiligten gemeinsam gefordert, das Image zu verbessern und damit den Berufsweg des Ingenieurs wieder attraktiver zu gestalten. Bei SEHLHOFF gelingt uns das – neben der Arbeit an interessanten Projekten – beispielsweise mit flexibler Arbeitsplatzgestaltung, Mobile-Office-Lösungen und sehr guter technischer Ausstattung.

UM: Architekten, Ingenieure und Techniker werden weder leistungsgerecht vergütet noch adäquat wertgeschätzt. Eine Hoffnung, aus dieser Misere herauszukommen, besteht in den Folgen des weiter zunehmenden Fachkräftemangels und der damit einhergehenden Abnahme der Kapazitäten innerhalb der Branche. Zwangsläufig werden Honorare steigen und den Beschäftigten der Baubranche lukrativere Arbeitsplätze und steigendes Selbstbewusstsein ermöglichen.
Im Hinblick auf die mediale Berichterstattung werden sich mit zunehmender Digitalisierung öffentlich wahrnehmbare Problemfelder – besonders Termin- und Kostenüberschreitungen – nicht mehr im bisherigen Umfang darstellen und zu rufschädigender Berichterstattung führen.

TZ: Wir müssen in den Köpfen der Menschen wieder präsent machen, dass Architekten, Ingenieure und Techniker eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Bauwerken haben und so die Entwicklung unserer Gesellschaft wesentlich mitgestalten. Statt vorwiegend die Negativbeispiele beim öffentlichen Bauen medial darzustellen, muss der Fokus wieder auf aktuell entstandene und entstehende Bauwerke gelegt werden. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Das erreichen wir am besten, indem wir qualitativ gut unter Einhaltung von Kosten und Terminen arbeiten und darüber berichten.
In diesem Zusammenhang ist natürlich auch die ausreichende Honorierung unserer guten Leistungen notwendig, sodass wir unsere Mitarbeiter angemessen bezahlen können. Davon müssen wir unsere Auftraggeber überzeugen. Letztendlich will ja jeder Auftraggeber gute Leistungen, und diese können wir nur mit guten Fachkräften sicherstellen.
Unser wichtigstes Gut sind unsere Mitarbeiter. Daher tun wir sehr viel dafür, dass sich alle Beschäftigten bei uns wohl fühlen, weiter entwickeln und entfalten können. Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem hohen Stellenwert der Wertschätzung richtig liegen, neue Mitarbeiter für uns gewinnen und somit für die Zukunft gut gerüstet sind.


Wir sind umgezogen!

Unternehmensumzüge sind komplex und beinhalten so manche logistische Herausforderung. Die SEHLHOFF Mitarbeiter am Standort Oldenburg packten in den letzten Tagen ihre Sachen und sind mit einem Höchstmaß an Engagement und Erfahrung erfolgreich umgezogen. Inzwischen sind alle Kartons wieder ausgepackt, die IT funktioniert und die neuen Räumlichkeiten sind bezogen.

Bitte nutzen Sie unsere neue Adresse für künftige Korrespondenzen. Alle Telefonnummern und E-Mail-Adressen behalten ihre Gültigkeit.

SEHLHOFF GMBH
Am Patentbusch 2
26125 Oldenburg

Telefon: +49 (0)441 2049320-0
Telefax: +49 (0)441 2049320-99
E-Mail: oldenburg@sehlhoff.eu

Wir freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit in frischer Atmosphäre.


Gesunde Mitarbeiter – Gesundes Unternehmen

Wenn SEHLHOFF Mitarbeiter am Standort Landshut mit dem Faszien-Ball lässig an der Wand lehnen, dann gehört das zum Job dazu. Uns liegt die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unser Mitarbeiter am Herzen. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern – individuell an den einzelnen Standorten – betriebliche Gesundheitsmaßnahmen an.

In diesem Jahr können beispielsweise unsere Mitarbeiter an den Standorten Vilsbiburg und Landshut am Kurs "Mobility & Faszien Fit“ teilnehmen. Dieses kleine – nicht allzu schweißtreibende – Workout am Arbeitsplatz beinhaltet 25 - 30 Minuten Bewegung, Dehnung und Mobilisierung, der im “Büroalltag” belasteten Muskeln.

Aber nicht nur die Team- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist für die SEHLHOFF GMBH von großer Bedeutung. Stressabbau, verbessertes Wohlbefinden und die Stärkung der positiven Beziehung zum Unternehmen rücken in den Fokus der Betrachtung. Gesunde Mitarbeiter zählen zu den Erfolgsfaktoren von Unternehmen, deshalb bringen wir Bewegung in unseren Arbeitsalltag.


Neubau DILARUS-BERLIN-CENTER (DBC)

Die Unternehmen der Dilarus-Gruppe sind als Dienstleister im Bereich Molekularbiologie und Pharmazie tätig. In Berlin wurde ein neues, qualitativ und gestalterisch hochwertiges Labor- und Bürogebäude erstellt. Die Zielsetzung war es, den Entwurf eines Münchner Architekturbüros effektiv, kostengünstig und termingetreu in die Realisierungsphase zu überführen. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf gestalterische Details gelegt, die eine hohe planerische Kompetenz erforderten.

Leistungen der SEHLHOFF GMBH:
Objektplanung Gebäude
Fachplanung Tragwerksplanung
Objektplanung Freianlagen
Verkehrstechnische Untersuchung

Eckdaten / Besonderheiten:
Planung via Building Information Modeling (BIM)
BRI: ca. 13.000 m³
BGF: ca. 3.145 m²

Nachhaltigkeit:
Bei dem Neubau handelt es sich um ein KfW-Effizienzhaus 70

Bild: Visualisierung des neuen Dilarus-Berlin-Centers


SEHLHOFF on tour – Messe in Kahla am 6. Februar 2019

Die von der Stadtverwaltung Kahla organisierte Berufsmesse bietet Ausbildungs- und Karrieretipps für Jugendliche. Auch die SEHLHOFF GMBH ist mit einem Messestand vertreten, um über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen zu informieren. Wer sich über einen Einstieg als

  • Bauzeichner (m/w/d) für Straßen- Tief- und Landschaftsbau; Hochbau;  Ingenieurbau
  • Kaufmann / -frau (m/w/d) für Büromanagement

informieren möchte, ist bei uns genau richtig.

Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Messetag: Mittwoch, 6. Februar 2019

Standplatz: Rosengarten am Sportplatz, Stand Nr. 6

Was dich bei uns erwartet?

Unser HR-Recruiter Herr Mayer und unsere Kollegen aus dem Büro in Jena freuen sich auf deinen Besuch am SEHLHOFF-Messestand. Von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr stehen dir die Kollegen vor Ort zur Verfügung.

Also schau vorbei. Wir freuen uns auf dich.

So war die Berufsmesse in Kahla

Die Kahla Karrieremesse bot den Jugendlichen viele Ausbildungs- und Karrieretipps. Wir konnten viele spannende Gespräche mit den Eltern und Schülern führen. Es war ein erfolgreicher Messetag. Wir bedanken uns beim Organisationsteam und dem SEHLHOFF Messeteam für einen reibungslosen Ablauf.