Staatsministerin zu Gast bei SEHLHOFF

Digitale Innovationen des Generalplaners im Fokus

Zum gemeinsamen Austausch empfing die SEHLHOFF GMBH Dorothee Bär, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, und Florian Oßner, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur. Neben den allgemeinen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Deutschland ging es insbesondere um die Innovationen des Generalplaners. Im Blickpunkt stand die von SEHLHOFF entwickelte Software zur Ermittlung der sogenannten Grauen Energie von Bauwerken.

CO2– und Schadstoffausstoß bereits in der frühen Planung sichtbar
„Der Begriff „Graue Energie“ bezeichnet die bei Herstellung, Transport und Entsorgung von Produkten, Baustoffen oder ganzen Gebäuden aufgewendete Energie“, erläuterte Axel Sehlhoff, geschäftsführender Gesellschafter der SEHLHOFF GMBH. „Mit dem „GREENi“ (Graue Energie Indikator) haben wir eine Software erarbeitet, die es uns bereits in einer frühen Planungsphase ermöglicht, den anfallenden CO2– und Schadstoffausstoß sowie den Bedarf an Grauer Energie von Bauwerken zu bestimmen.“ Axel Sehlhoff berichtete von einem Planungsprojekt, bei dem der GREENi ermittelte, dass bei einem Umbau des betroffenen Gebäudes 79 % CO2 im Vergleich zum Abriss und Neubau eingespart werde.

Die Innovationsabteilung von SEHLHOFF entwickelte diese Software-Lösung. Neben Forschungsprojekten zur Künstlichen Intelligenz und der Weiterentwicklung der BIM-Methodik (Building Information Modelling) fokussiert sich das Team insbesondere auf ressourcenschonende Maßnahmen. Mit dem GREENi erhielt SEHLHOFF bereits eine Nominierung für den diesjährigen Green BIM Award. „Die Baubranche verantwortet einen signifikanten Anteil der globalen Treibhausgasemissionen“, so Axel Sehlhoff. „Als Spezialist in den Bereichen Nachhaltigkeit und Innovation arbeiten wir an zukunftsfähigen Lösungen für diese Herausforderung.“

Bauingenieurinnen und -ingenieure der Zukunft
Der Besuch von Dorothee Bär und Florian Oßner fand am SEHLHOFF Standort Landshut statt. In den Hörsälen der Niederlassung wird die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut ab Oktober Kurse des Studiengangs Bauingenieurwesen abhalten. „Die Anwendung von Digitalisierungswerkzeugen und Ressourcenschonung ist ein Schwerpunkt für künftige Bauingenieurinnen und -ingenieure“, erklärte Prof. Dr. Sven Roeren. Der Studiengangsleiter Bachelor Bauingenieurwesen der HAW Landshut war ebenfalls Teilnehmer der Veranstaltung.

Chancen erkennen und vorantreiben
Staatsministerin Dorothee Bär zeigte sich zum Abschluss des konstruktiven Austauschs beeindruckt von den vielfältigen Innovationen aus dem Hause SEHLHOFF. „Die Digitalisierung im Baubereich ist eine große Chance für die gesamte Wertschöpfungskette, in die es sich lohnt, zu investieren. Digitale Anwendungen bieten neben der Produktivitätssteigerung – angefangen von der Planung der Baumaßnahmen über den Bau bis hin zum Betrieb – auch große Chancen für nachhaltige energieeffiziente Unternehmensführung, wie SEHLHOFF uns hier eindrücklich mit ihrem GREENi gezeigt hat.“

„Durch digitale Methoden werden Projekte effizienter, schneller, nachhaltiger und günstiger. Davon profitiert am Ende nicht nur der Planer und die gesamte Baubranche, sondern vor allem auch der Verbraucher“, stellte der Infrastrukturpolitiker Oßner fest und bilanziert: „Die Zukunft gehört dem digitalen Bauwesen mit einer Lebenszyklusbetrachtung – auch der grauen Energie – dies hat uns heute SEHLHOFF eindrucksvoll vor Augen geführt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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