Der Entwurf der SEHLHOFF GMBH schaffte es in die Endauswahl. Seit 2009 wurde in der Landeshauptstadt München über die Zukunft der Münchner Großmarkthalle diskutiert. 2014 entschied sich die Stadt zusammen mit einem großen Team an beteiligten Bauherrnvertretern, Behörden und dem städtischen Baureferat einen groß angelegten öffentlichen Architekturwettbewerb zu organisieren. Im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens wurden bereits im Vorfeld die möglichen Teilnehmer auf eine umfassende Eignung für diese Herausforderung geprüft.

Die SEHLHOFF GMBH konnte sich in der Vorauswahl durchsetzen und erzielte am Ende einen außerordentlichen Achtungserfolg. Der Entwurf der Architektengruppe ging zwar nicht als Wettbewerbssieg hervor, jedoch ist die gelungene Gesamtkonzeption des Hallenentwurfs als ausgezeichnete Generalplanungsleistung zu bewerten. Gefordert war in der Aufgabenstellung das gesamtheitliche Konzept eines ebenerdigen Gebäudes mit Tiefgarage auf einer Fläche von circa 550 x 85 Metern. Besonderer Augenmerk galt der rund einen halben Kilometer langen Fassade entlang der Thalkirchnerstraße und der Einbindung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes Kontorhaus I.