Im Wettbewerb wurden drei Lösungsansätze für die Kläranlage präsentiert sowie eine Schmutzfrachtsimulation für die Mischwasserbehandlungsanlagen durchgeführt. Zusätzlich erfolgte die Ermittlung der laufenden Kosten und Betriebskosten. Eine Kostenvergleichsrechnung nach LAWA führte zur Feststellung der wirtschaftlichsten Variante.

Die Endausbaugröße der Kläranlage wurde mit 3.500 EW ermittelt. Vorgesehen war der komplette Neubau und Sanierung der Kläranlage mit den mechanischen Anlagenteilen Rechen-, Fett- und Sandfang in Form einer Kombianlage. Für die biologische Behandlung des Abwassers wurde ein zweigeteiltes Belebungsbecken in Rechteckbauweise mit vorgelagertem anaerobem Mischbecken geplant. Die Belebungsanlage wurde als Schwachlastanlage mit gemeinsamer Schlammstabilisierung konzipiert. Ein anaerobes Mischbecken diente plangemäß einer erhöhten biologischen Phosphoreliminaton. Im Zuge der Ausschreibung wurde als wirtschaftlichste Lösung das BIOCOS®-Verfahren gewählt. Das konzipierte Belebungsbecken mit nachgeschaltetem Nachklärbecken wird durch ein BIOCOS-Belebungsbecken mit zwei folgenden SU-Becken ersetzt.

Die mechanischen Anlagenteile werden in einem gesonderten Maschinenhaus erstellt. Im Maschinenhaus wurden die Kompaktanlage und die Schlammentwässerungsmaschine inklusive eines Schaltraumes untergebracht.