Im Zuge des Ausbaus der Wasserstraßenverbindung Hannover-Magdeburg-Berlin soll der Elbe-Havel-Kanal (EHK) entsprechend der Wasserstraßenklasse Vb ausgebaut werden. Das Ziel der Ausbaumaßnahme ist die Ermöglichung eines uneingeschränkten Begegnungsverkehrs für Großmotorschiffe mit 110 m Länge, sowie für 185 m lange Schubverbände mit zwei Leichtern.

Mit dem Bau einer neuen Schleuse kann der Schiffsverkehr aufrecht erhalten werden. Der Neubau der zweiten Zerbener Schleuse erfolgt in den Grenzen von EHK-km 344,35 bis EHK-km 346,30. Dazu gehören der Neubau der zweiten Schleusenkammer einschließlich Ober- und Unterhaupt, der Vorhäfen, der Wehre am Zerbener Altarm.

Die Erdbauarbeiten sind größten Teils im 24 h-Betrieb organisiert. Der Bodenaushub wird per Schiff zu einem ca. 10 km flussabwärts liegenden Bodenendlager transportiert.