CSR-Siegel in Bronze für SEHLHOFF

Das Unternehmen setzt die Nachhaltigkeits-Richtlinie der EU bereits um

 

2014 verabschiedeten das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der EU die sogenannte CSR-Richtlinie, die 2017 in deutsches Recht umgesetzt wurde. CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und meint de facto, dass Unternehmen ihre betrieblichen ökologischen und sozialen Aspekte offenlegen müssen.

Bei der CSR-Richtlinie geht es darum, Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen transparent in den jährlichen Lageberichten zu dokumentieren. Zwar gilt das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz in erster Linie für die großen börsennotierten und kapitalmarktorientierten Unternehmen, hat aber gleichzeitig Auswirkungen auf den Mittelstand. Denn die großen Konzerne erwarten zur Untermauerung ihres nicht finanziellen Nachhaltigkeitsengagements oft Lieferantenbewertungen, in denen auch die Zulieferunternehmen ein CSR-Zertifikat vorlegen müssen.

Die international agierende Ratingagentur EcoVadis hat kürzlich das CSR-Siegel in Bronze an die SEHLHOFF GMBH vergeben. Für deren Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft liegt damit ein dokumentierter Nachhaltigkeitsnachweis der Vilsbiburger Beratungsgesellschaft für Ingenieur- und Architekturleistungen vor. „Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die hohen Anforderungen zur Erreichung des Siegels zu erfüllen“, so Karsten Sehlhoff, geschäftsführender Gesellschafter der SEHLHOFF GMBH INGENIEURE UND ARCHITETEN, „allerdings arbeiten wir schon seit vielen Jahren unternehmensweit aktiv an Nachhaltigkeitsthemen.“ In dieser Konsequenz stand auch das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2016 mit zahlreichen Aktionen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit.

Was aber qualifiziert das Dienstleistungsunternehmen für die soziale Verantwortlichkeit im Unternehmenskontext? Für die Beurteilung und Bewertung werden zahlreiche Facetten betrachtet. Nachhaltige Beschaffung kann SEHLHOFF beispielsweise durch Bevorzugung regionaler Lieferanten, ein wirtschaftliches Strom- und Wasserverbrauchsmanagement sowie dem Einsatz von Elektroautos nachweisen. Im Bereich Green IT setzt man auf eine virtualisierte Arbeitsumgebung. Da Rechenleistung und Datenspeicherung im zentralen Rechenzentrum erfolgen, spart man Hardware in den bundesweiten Niederlassungen und kann dennoch ortsunabhängig und vollumfänglich arbeiten. Auch Teilzeitbeschäftigung und die Arbeit im Homeoffice werden so erleichtert. Des Weiteren ermöglicht eine neue Telekommunikationsanlage mit Videotelefonie die Reduzierung von Dienstfahrten und damit eine beachtliche CO2-Einsparung sowie auch Unfallgefahren für die Mitarbeiter.

Soziale Verantwortung zeigt das familiengeführte Unternehmen unter anderem mit seiner viermaligen TopJob-Auszeichnung für die besten Arbeitgeber des deutschen Mittelstandes, bei der strenge Kriterien an die Arbeitsplatzqualität zu erfüllen sind. Und nicht selten wird bei Stellenanzeigen neben dem Job auch eine attraktive Wohnung angeboten. Zudem orientiert man sich am Verhaltenskodex für Ingenieure vom Verband Beratender Ingenieure (VBI) sowie an der Compliance-Richtlinie für Antikorruption und bezieht damit klar Stellung gegen Bestechung und Bestechlichkeit sowie Vorteilnahme und Vorteilsgewährung.

Für ökologische Belange setzt sich die SEHLHOFF GMBH seit Langem in unterschiedlichsten Bereichen ein, zum Beispiel mit der laufenden „1000-Bäume-Aktion“, bei der das Unternehmen den Kunden für jedes geplante und abgeschlossene Projekt einen Baum stiftet und damit einen Beitrag für Umwelt und Nachhaltigkeit leistet.

In Forschung und Lehre engagiert sich SEHLHOFF für ein Forschungsvorhaben „Energie 4.0“ und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut im Rahmen einer Projektarbeit zur Bewertung der starken Nachhaltigkeit an der HAW. Außerdem gehört man zu den Mitstiftern der Professur Effiziente Energiesysteme der HAW Landshut. Nicht zuletzt fließen ökologische Aspekte in die Planungsdienstleistungen von SEHLHOFF ein. So betrachtet man längst den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bzw. Bauobjekts, stieg frühzeitig in die digital gestützten Planungsprozesse von BIM (Building Information Modelling) ein und unterstützt die Kunden kompetent beim Umweltmanagement ihrer Projekte. Beispiele dafür sind die Erstellung eines Hochregallagers mit Photovoltaik-Fassade oder der Planung eines energieerhaltenden Kreisverkehrs für eine Bundesstraße.

„Wir freuen uns über das Erreichen des CSR-Siegels in Bronze“ sagt Axel Sehlhoff, der gemeinsam mit seinem Bruder Karsten das Unternehmen seit rund 20 Jahren leitet, „auch wenn wir unabhängig von der CSR-Richtlinie schon lange auf einem nachhaltigen Weg in allen Unternehmensbereichen sind. Denn es ist schon immer unsere Firmenphilosophie, weitsichtig zu denken und Nachhaltiges zu schaffen.“

 

 

 

 

 

 

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