Eine Spende hilft vielen Bedürftigen

Die Familie Sehlhoff unterstützt Tafeln und Gastronomiegewerbe

Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen fordern nicht nur Solidarität mit allen Betroffenen, sondern vor allem Kreativität bei unterstützenden Maßnahmen. Die Familie Sehlhoff hat sich für die vier Hauptstandorte der SEHLHOFF GMBH in Vilsbiburg, Landshut, Jena und Oldenburg ein Konzept ausgedacht, das sowohl benachteiligten Menschen als auch stark von der Krise betroffenen Unternehmen helfen soll.

Die Corona-Pandemie stellt Tafeln in Deutschland – die hierzulande regelmäßig über 1,6 Millionen Menschen mit Lebensmitteln unterstützen – vor besondere Herausforderungen. Zum Schutz der Kunden sowie der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden aktuell bundesweit über 400 Einrichtungen präventiv geschlossen. Auch die Spendenbereitschaft sei gesunken, vermelden zahlreiche Hilfsorganisationen. Gefragt sind jetzt alternative Lösungen, um den nach wie vor bedürftigen Menschen Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Familie Sehlhoff hat sich für die genannten Standorte ein außergewöhnliches Spendenkonzept überlegt. „Wir spenden der örtlichen Tafel jeweils 1.000 Euro“, so Axel Sehlhoff, „die aber zweckgebunden zur gleichzeitigen Unterstützung lokaler Gastronomiebetriebe eingesetzt werden.“ „Die Tafel vor Ort organisiert die Partnerschaften mit Restaurants und Gaststätten, die von der Krise ja bekanntermaßen auch besonders betroffen sind“, ergänzt Karsten Sehlhoff die Vorgehensweise. „Die Tafelkunden erhalten Gutscheine, die sie dann in diesen Gastronomie-Betrieben gegen ein Essen eintauschen können.“

Aufgabe der Tafeln wird es sein, gemeinsam mit ihren regionalen Partnern aus der Gastronomie, die Übergabe der Mahlzeiten so kontaktarm wie möglich zu organisieren. Die Tafeln an den vier SEHLHOFF-Standorten haben bereits signalisiert, dass sich diese Idee für alle Beteiligten sicher und unter Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen umsetzen lasse. Die Spender legen zudem großen Wert darauf, dass das Verfahren transparent und überprüfbar bleibt.

„Wir haben uns für diese kleine Kampagne aus zwei Gründen entschieden“, erläutert Axel Sehlhoff. „Erstens wollen wir, besonders in der Krise, die so wichtige Arbeit der Tafeln sinnvoll unterstützen.“ „Zweitens möchten wir, als bis jetzt noch weniger betroffenes Unternehmen, unsere Solidarität mit dem stark unter der Krise leidenden Gastronomiegewerbe zeigen und dieses unterstützen“, ergänzt Karsten Sehlhoff. „Wir halten das für einen guten Weg und freuen uns selbstverständlich auch über Nachahmer.“