SEHLHOFF erforscht die Zukunft der Energieversorgung

Im Rahmen des Forschungsprojekts DENU (Digitale Energie NUtzung zur Erhöhung der Energieeffizienz durch interaktive Vernetzung) leistet die SEHLHOFF GmbH einen Betrag zur effizienten und nachhaltigen Energienutzung in Gebäuden.

 

Partner des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojekts sind die Fakultäten für Informatik und Interdisziplinäre Studien der Hochschule Landshut. „Ziel ist es, die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, ohne dass der Nutzer Komforteinbußen hinnehmen muss“, erklärt Projektleiter Dr. Max Huber.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Optimierung von Regelungssystemen und der effizienten Nutzung von regenerativem Strom. „Strom aus PV-Anlagen entsteht, wenn die Sonne scheint und nicht unbedingt dann, wenn er benötigt wird“, so Dr. Huber. „Wenn es gelingt, überschüssigen regenerativen Strom in Form von Wärme oder Kälte im eigenen oder in einem vernetzten Gebäude zu speichern, haben wir einen Stromspeicher praktisch zum Nulltarif. Alles was wir dafür benötigen, ist Intelligenz und guter Wille.“

Um dieses Energiemanagementsystem vollständig zu automatisieren, ist noch viel Entwicklungsarbeit notwendig. Der Prototyp des Regelungssystems entsteht derzeit am SEHLHOFF-Standort in Landshut. „In unserem Gebäude befinden sich neben Büroräumen auch Hörsäle der Hochschule. Das Gebäude steht dadurch exemplarisch für die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und SEHLHOFF“, freut sich Dr. Huber.

In einem ersten Schritt entstehen derzeit Algorithmen zur automatisierten Erfassung, cloudbasierten Archivierung und KI-gestützten Auswertung von Messdaten. Dieses System wird nach und nach in allen am Projekt beteiligten Liegenschaften implementiert. Anschließend beginnt die Arbeit an der Regelungssoftware.